Michael Winkler: Das nächste Regierungschaos

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Die Verhandlungen für das nächste Regierungchaos haben begonnen. Es gab zwei Schwerpunkte, Ausgaben und Pöstchen. Jede Partei, die neu an die Regierung kommt, mochte „gestalten“, was bedeutet, Geld ausgeben. Ebenso die Seehoferei, die ihre Wichtigkeit unter Beweis stellen möchte.

Zu verteilen sind 30 Milliarden, über die vier Jahre hinweg, ausgeben wollen die Politiker 150 Milliarden. Bei den Pöstchen wollen die Grüninnen einen eigenen Vizekanzler. Laut Grundgesetz gibt es nur einen, aber wen kümmert schon das Grundgesetz, wenn es um Dienstwagen geht? Vizekanzler in Deutschland sind, ganz nebenbei, so überflüssig wie die Nasenwarze einer Claudia Roth.

Während in den USA hin und wieder einmal ein Präsident das Zeitliche segnet und sein Vize übernimmt, darf der Vizekanzler in Deutschland allenfalls dann eine Kabinettssitzung leiten, wenn der Kanzler halbtot im Bett liegt und es um den Etat der Bundestagskantine für die Feier des Dienstjubiläums eines Parlamentsstenographen geht.

Israel bekommt auf Kosten der deutschen Steuerzahler weitere drei hochmoderne und atomwaffentaugliche Unterseeboote. Diese Boote sind keine Verteidigungswaffen, sie dienen der Vorbereitung eines Angriffskrieges und sorgen für eine Zweitschlagskapazität, die gesicherte Vernichtung eines Gegners, der es wagen sollte, sich zu wehren.

Aber da gilt mal wieder mehrerlei Recht auf dieser Welt. Wirklich bedrohte Nationen, wie der Iran und Nordkorea, dürfen in Merkeldeutschland nichts kaufen, und erst recht dürfen sie nicht darauf hoffen, daß den Steuerzahlern ein Teil der Kosten aufgebürdet wird.

In Merkeldeutschland ist im vergangenen Jahr rund 330.000 Haushalten der Strom abgestellt worden. Allerdings nur bei Leuten, die schon länger hier wohnen. Die anderen, die „Zuwanderer“, brauchen solche Belästigungen nicht zu fürchten, da für deren „Bedürfnisse“ der Staat umfassend aufkommt.

Bürger zweiter Klasse müssen die ausufernden Kosten der Energie-Eskapaden der selbstherrlichen Kanzlerin bezahlen. Und wenn sie das nicht können, wird eben abgestellt. Kostenpflichtig, natürlich. Auch das Wiederanstellen des Stroms kostet Geld, denn umsonst und auf Staatskosten leben dürfen in Merkeldeutschland nur die besonderen Gäste jener Bundeskanzlerin.

Quelle: Michael Winkler

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