Michael Winkler: Demontage der Brüsseler Import-Spitze

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Ist der Messias noch wohlgelittener Hoffnungsträger, dann wandelt er über das Wasser. Nähert sich jedoch der Termin der Kreuzigung, ist er sogar zu blöd zum Schwimmen. Genau das passiert jetzt mit Martin Schulz.

Der war als Lückenbüßer eingesprungen, weil Sigmar „das Pack“ Gabriel zu feige gewesen ist, selbst bei den Bundestagswahlen mit Pauken und Trompeten unterzugehen. Jetzt ist die Zeit angebrochen, wo jene, die ihm einst die Füße geleckt haben, an ihm das Beinchen heben, um Körperflüssigkeiten abzuscheiden.

Scholz, Stegner und Nahles haben damit begonnen, die Brüsseler Import-Spitze zu demontieren. Vom Prinzip her ist es durchaus richtig, Schulz zu demontieren, aber wenn man schon dabei ist, sollte man auch andere SPD-Altlasten entsorgen, also Leute wie Scholz, Stegner und Nahles.

Die Grüninnen und die FDP möchten endlich wieder mitregieren, deshalb sind sie bei den Jamaika-Sondierungen erstaunlich kompromißbereit. Härte zeigt nur die Seehoferei, aber das gehört zum Schauspiel, zum verzweifelten parteiinternen Abwehrkampf. Es geht schließlich um Seehofers Posten und auch schon um Seehofers Nachruhm.

Die Grüninnen verzichten auf die Forderung, Verbrennungsmotoren bis 2030 abzuschaffen, die FDP verzichtet auf ihren Wunsch nach einer großen, umfassenden Steuerreform. Nun wäre es an der CSU, auf Seehofer zu verzichten.

Und die CDU? Die hat nichts, worauf sie verzichten könnte. Kein Programm, keine Prinzipien, kein Rückgrat, nur Angela Merkel. Und die hält als Einziges sich selbst für unverzichtbar.

Der Gottesdienst-Mörder von Sutherland Springs hätte keine Waffen besitzen dürfen, sickerte jetzt durch. Der 26jährige war 2014 unehrenhaft aus der Air Force entlassen worden, deshalb hätte er nach US-Recht nie eine Waffe besitzen dürfen.

Ganz legal eine Waffe besessen hatte hingegen Stephen Willeford. Der 55-Jährige stellte sich dem Attentäter von Sutherland Springs mit seiner Waffe in der Hand in den Weg, zwang ihn zur Flucht und verfolgte ihn bis zum Schluß. Dies zeigt, daß die Legalisierung von Waffen für Sicherheit sorgt, während gesetzliche Beschränkungen nichts bewirken, denn die Mörder beschaffen sich für ihre Untaten illegale Waffen.

Quelle: Michael Winkler

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