Michael Winkler: Der Schwanz und sein Hund

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Wie lange kann sich Seehofer noch halten? Bevor er mal wieder seine Meinung geändert hatte, wollte er 2018 aufhören. Das wäre ein ehrenvoller Abschied gewesen, doch den hat er sich in seiner Gier nach Macht selbst verbaut.

Mit dem Ergebnis der Bundestagswahl schwebt ein Damoklesschwert über ihm, und er wäre derjenige der drei Vorsitzenden, auf dem seine Partei am leichtesten verzichten könnte. Merkel und Schulz wären schwerer zu entsorgen. Seehofers politisches Erbe besteht aus den „Was sind denn schon zehn Euro?“, die uns zeitweise beim Arztbesuch abgenötigt wurden, und aus der Pkw-Maut.

Gegen die klagt jetzt Österreich vor dem Europäischen Gerichtshof. Zwar pfeift Seehofers Lakai in Berlin, Verkehrsminister Dobrindt, heftig im Wald herum, doch Gerichte sind schwer vorherzusagen. Seehofers Pkw-Maut droht damit das Schicksal von Stoibers Transrapid zum Münchner Flughafen.

Das Klimaziel des BRD-Regimes war eine Reduzierung des Kohlendioxids bis 2020 um 40% des Wertes von 1990. Bundesumweltministerin Hendricks hat vor ihrem Abtreten noch das Scheitern dieses Klimaziels verkündet. 32%, mehr schaffen „wir“ nicht. Vor allem die Kohlenkraftwerke seien da ein Hindernis.

Nun ja, da gab es mal eine Kanzlerin, die hat von einem Tag auf den anderen die Atomkraftwerke abschalten lassen. Atomkraftwerke erzeugen im laufenden Betrieb kein Kohlendioxid, mit ihnen hätte man Kohlenkraftwerke abschalten können. Dummerweise braucht Deutschland den Strom.

Vielleicht sollte man eine Million „Schutzsuchende“ auf Fahrräder setzen und die strampeln lassen, um Strom zu erzeugen. Das wäre zwar nicht ganz Kohlendioxid-neutral, dafür hätten die Herren und Herren Zudringlinge eine nützliche Beschäftigung. So hoch wäre ihr Beitrag leider nicht, 100 Megawatt im Dreischicht-Betrieb sind da eher wohlwollend geschätzt. Das ist viel weniger als selbst ein kleines Atomkraftwerk.

Israel und die USA haben die UNESCO verlassen, die Kultur-Organisation der UNO. Warum? „Die UNESCO ist zu einem Schlachtfeld für die öffentliche Beschimpfung Israels geworden und hat ihre wahre Rolle und ihre wahren Ziele vernachlässigt“, sagte Israels UN-Botschafter Danny Danon.

Wenn der Schwanz Israel das so sieht, muß der Hund USA folgen, da er schließlich an seinem Schwanz hängt. „Statt Geschichte zu bewahren, wird sie verzerrt“, behaupten die Juden. Das liegt bestimmt daran, daß das „Völkerstrafrecht“ ein Gesetz ist, das trotz seines hochtrabenden Namens nur ein Anhängsel des deutschen Strafgesetzbuches ist. Wäre die UNO Merkeldeutschland, dann würde sie selbstverständlich ausschließlich die israelische Sichtweise der Weltgeschichte und der Weltkultur vertreten. Aber leider, leider, ist Deutschland ein Feindstaat der UNO. Da kann Merkel den Juden eben nicht helfen.

2012 TC4 ist ein kosmischer Besucher, der ungefähr so groß ist wie das Brandenburger Tor – 12 bis 27 Meter soll er durchmessen. Dieses Staubkorn im Universum passiert die Erde in 44.000 Kilometern Abstand, er ist also nur ein bißchen weiter weg als die Satelliten, die uns mit dem Fernsehprogramm versorgen. Würde er mit der Erde zusammenstoßen, wäre das ein Ereignis wie in Tscheljabinsk – 1.500 Verletzte, 7.000 beschädigte Gebäude, falls er eine Stadt träfe.

Kosmische Geschosse in dieser Größe zerplatzen zumeist in der höheren Atmosphäre, mit einer entsprechenden Druckwelle. Die Ursache ist vermutlich eine elektrische Wechselwirkung, unterschiedliche Potentiale zwischen Erdoberfläche und Asteroid. Wie dem auch sei, ich hoffe, daß sich ein solcher Besucher an die Bitte von Donald Trump hält:

America first!

Quelle: Michael Winkler

1 KOMMENTAR

  1. 1.) Seehofer wird doch noch gebraucht – als Pausenclown zur Erheiterung der deutschen ‚Tochter Zions‘ und der Fernsehzuschauer, wenn er mal wieder Merkel droht, nicht mehr mitzumachen…

    2.) Was man ständig an Israel auszusetzen hat, isr mir unverständlich, die sind doch so nett. Kürzlich las ich, das die schon wieder neue Häuser/Siedlungen bauen wollen. Vermutlich für ihre Freunde, die Palästinenser. Man bemüht sich doch schon seit Jahrzehnten darum, ihnen näher zu kommen. Aber wenn die so undankbar sind und nicht einziehen wollen, müssen die Israelis selber einziehen. Für das wertvollste und unbezahlbarste Volk auf Erden und im Universum kann doch nichts gut genug sein. Die BRD sollte daher paar Millarden Euro zusätzlich für die Ausstattung der Wohngebiete nach Israel überweisen. Man könnte doch auch einen zusätzlichen Solidaritätszuschlag dafür einführen… Schließlich werden doch bestimmt frühere Verfolgte der damaligen Deutschen in den Genuß kommen. Auf Grund ihrer schrecklichen Erlebnisse damals können sie vermutlich nicht mehr sterben und müssen daher ewig weiterleben – finanziell versorgt von den Deutschen…

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