Michael Winkler: Gekünstelte Aufregung für die Öffentlichkeit

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Du kannst etwas tun! Das sage nicht ich, das sagt die FDP. Vermutlich möchte sie mit der vertraulichen Anrede jugendlich-frisch wirken. Warum ausgerechnet eine Partei, die über Jahrzehnte mit „Wir bremsen!“ geworben hat, nun zur Tätigkeit auffordert, spricht für ein eher eigenartiges Verhältnis der Parteitexter zur eigenen Vergangenheit.

Die FDP wurde früher von den Besserverdienenden gewählt, von Freiberuflern, Beamten und Lehrern. Für diese Klientel gibt es heute die Grüninnen, die ebenfalls bereit sind, einen größeren Koalitionspartner zu bremsen. Eine linksliberale Partei gibt es also schon. Und nationalkonservativ, wie es die FDP vor Walter Scheel gewesen ist, will die Partei nicht mehr sein. Zudem gibt es da schon die AfD, da wäre die FDP eine eher schlechte Kopie. Noch eine Einheitspartei brauchen wir wirklich nicht mehr, deshalb, wer etwas tun will, sollte dies auch – und AfD wählen. Mit der FDP haben wir es lange genug probiert.

Die Silvesternacht ist weitgehend ruhig verlaufen, und schon nach vier Tagen hat man öffentlich die Frage gestellt, allerdings nicht beantwortet, wieso zahlreiche aus Nordafrika stammende junge Männer den Jahreswechsel ausgerechnet in Köln feiern wollten. Um aus kulturellem Interesse den Dom zu besichtigen, war das jedenfalls der falsche Zeitpunkt.

Die Tage zuvor hat man darüber diskutiert, ob die Polizei die Abkürzung „Nafris“ in ihren Twitter-Meldungen verwenden durfte. Laut einer Obergrünin stünde diese Abkürzung für Nordafrikanische Intensiv-Straftäter. Nun sollte man selbst als Grüninnen-Chefin wissen, daß Twitter-Meldungen nur 140 Zeichen lang sein dürfen, man deshalb gerne abkürzt. Das „s“ am Ende stand nicht für Straftäter, es war ein ganz normales Mehrzahl-S, das bei Abkürzungen auch dann angehängt wird, wenn der Begriff an sich schon die Mehrzahl abdeckt. Bei Lkws hat noch niemand von Lastkraftwagen-Straftätern gesprochen, nicht einmal die Grüninnen. Aber was tut man nicht alles, wenn man für seine gekünstelte Aufregung eine Öffentlichkeit findet.

In der Türkei wurde wieder einmal gemeuchelt. Zuerst schoß ein korantreuer Muslim in einer Nobeldisko um sich, dann haben zwei andere, eventuell ebenfalls korantreue Muslime versucht, ein Gerichtsgebäude anzugreifen. Bei diesem Ausdruck des Mißtrauens gegenüber dem Rechtsstaat wurden einschließlich der beiden Attentäter vier Menschen getötet. Getroffen wird dabei vor allem der Tourismus, denn wer möchte schon ein Land besuchen, in dem außer Erdogan auch noch Bombenstimmung herrscht?

Wobei es da auf die richtige Vermarktung ankommt. Abenteuer-Urlaub in der Türkei… Da die Attentäter allesamt Muselmanen sind, wäre es bestimmt ein Anreiz, wenn alle nichtmuselmanischen Touristen eine Waffe tragen dürften (die Leihgebühr ist inbegriffen), um im Falle eines Attentats zurückschießen zu können. Der Abenteuer-Urlaub könnte mit einem Schießtraining beginnen, damit die Touristen die Meuchelmoslems im Zweifel auch wirklich treffen. Und ein wenig Ostalgie keimt auf, wenn man in der Türkei die Frage, ob man Waffen und Funkgeräte mitführe, mit einem überzeugenden „Selbstverständlich!“ beantworten darf.

Die Herero und Nama aus dem ehemaligen Deutsch-Südwestafrika klagen vor einem US-Gericht gegen Deutschland auf Wiedergutmachung für den „Völkermord“, den deutsche Kolonialtruppen zwischen 1904 und 1908 begangen haben. Gerichte der USA sind geradezu prädestiniert, sich in derartige Klagen einzuarbeiten, denn wenn sie dieser Klage stattgeben, hätten die „300 Nations“, die nordamerikanischen Indianervölker einen Präzedenzfall, die USA wegen Völkermords zu verklagen. Später, wenn es in Deutschland wieder eine vernünftige Regierung gibt, könnte man nach diesem Präzedenzfall Großbritannien und die USA wegen des in Dresden begangenen Völkermords anklagen. Ich bin gespannt, ob es in den USA Richter gibt, die derart schmalspurig denken, daß sie die Auswirkungen einer solchen Klage völlig übersehen.

Vor einigen Jahren lief im Fernsehen eine Tourismus-Werbung mit dem Slogan „Zum Glück gibt’s Österreich“. An diesen Satz sollte die Seehoferei denken. Während sich Angela die Selbstherrliche und Unbelehrbare Merkel gegen die aus Bayern geforderte Obergrenze für die Aufnahme von „Flüchtlingen“ sperrt, will Österreich genau dies für ganz Europa vorschlagen. Seehofer sollte das als freundlichen Ausgleich dafür ansehen, daß Österreich gleichfalls auf europäischer Ebene die Seehofersche Pkw-Maut verhindern will.

Quelle: Michael Winkler


Vorsicht Bürgerkrieg!
In welchen Gemeinden, Städten und Stadtteilen Deutschlands erwartet die Bundesregierung zukünftig innere Unruhen? Linke gegen Rechte, Arme gegen Reiche, Ausländer gegen Inländer, mittendrin religiöse Fanatiker – das explosive Potenzial ist gewaltig. Es gärt im Volk, die Wut wächst und die Spannungen nehmen zu. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann sich aufgestauter Ärger und Hass entladen werden… (weiter)


Europa grenzenlos
In Italien und Griechenland, wo die meisten der Neuankömmlinge unseren Kontinent betreten, werden diese zumeist ohne Rücksicht auf EU-Recht durchgewunken. Doch wer sind die Zuwanderer, die täglich zu Tausenden an den Küsten Europas anlanden? Flüchtlingsfamilien aus Syrien und anderen Krisengebieten wie dem Irak, die in seeuntauglichen Booten Krieg und Gewalt entfliehen wollen, wie die Mainstream-Medien nur zu gerne berichten? Oder Wirtschaftsflüchtlinge, die ein besseres Auskommen suchen? Kann die europäische Grenzschutzagentur FRONTEX, die im Mittelmeer patrouilliert und dabei von Marineeinheiten aus EU-Staaten unterstützt wird, die Außengrenzen noch sichern? Oder ist FRONTEX von der Politik dazu verdammt worden, Beihilfe zur Schlepperei leisten zu müssen?… (weiter)


Der islamische Faschismus
Der Islamismus entstand parallel zum italienischen Faschismus und zum Nationalsozialismus. Sein faschistoides Gedankengut allerdings reicht viel weiter zurück, es ist bereits im Ur-Islam angelegt. Die Grundzüge des Faschismus scheinen überall durch; in der Organisationsstruktur ebenso wie in der Religion, die stets über dem Menschen steht. Der Islamismus wird entlarvt… (weiter)


Die Souveränität Deutschlands
Deutschland sei »seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen«, bekundete Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen, vor den versammelten Bankern des Europäischen Bankenkongresses am 18. November 2011. In »Europa« sei die Souveränität ohnehin »längst ad absurdum« geführt. Wenn Deutschland aber nicht souverän ist, dann herrscht ein anderer Staat oder eine Staatengemeinschaft oder eine Person oder Personengruppe, irgendeine Macht, über Deutschland und Wolfgang Schäuble ist dessen bzw. deren Agent und nicht Vertreter des Deutschen Volkes. Vielmehr dient er fremden Interessen… (weiter)


Wenn das die Deutschen wüssten
Wussten Sie, dass Ihr Personalausweis oder Ihr Reisepass nicht Ihre deutsche Staatsangehörigkeit bestätigt und fast alle Deutschen in ihrem eigenen Land staatenlos sind? Nein? Wussten Sie zudem, dass Gerichtsvollzieher in der BRD seit 2012 keine Beamten mehr sind oder dass die BRD selbst gar kein Staat ist – und auch nie war -, sondern eine von den Alliierten installierte Verwaltung, die großteils innerhalb einer „Firmenstruktur“ operiert? War Ihnen bewusst, dass die Sklaverei in Wirklichkeit nie abgeschafft wurde? Wenn nicht, dann wird es Zeit für Sie aufzuwachen… (weiter)