Michael Winkler: Gräßliche neue Welt

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Bis 2100, so schätzen Experten, werden auf der Erde zwischen 9,6 und 12,3 Milliarden Menschen leben. Dieselben Experten warnen die Menschheit vor dem Klimawandel, dem Schwinden der Artenvielfalt, der wachsenden Umweltverschmutzung und dem Abholzen der Wälder.

Nun, ex pers heißt „nicht teilhaftig“, was klar und deutlich besagt, daß die eigentliche Ursache nicht genannt wurde: die Gier nach Geld und Macht. Der Plastikmüll, der im Pazifik dabei ist, einen schwimmenden Kontinent zu bilden, entsteht an der Wall Street. Dort, wo Baal Mammon angebetet wird, wurden Milliarden Menschen versklavt.

Die Probleme der Menschheit entstehen, weil immer mehr Geld angehäuft wird. Die ausgebeuteten Länder holzen ihre Wälder ab, verschmutzen die Umwelt, rotten Arten aus und setzen immer noch mehr Kinder in die Welt, in der irrwitzigen Annahme, daß mehr Kinder ihre Eltern besser versorgen könnten.

Im Jahr 1345 herrschte in Europa eine schwere Wirtschaftskrise, mit Hungersnöten und Arbeitslosigkeit. 1355 hingegen gab es genug zu essen und Arbeitskräfte wurden dringend gesucht. Dazwischen herrschte die Pest, ein Viertel, nach anderen Quellen ein Drittel der Europäer ist in diesen Jahren gestorben. Knappe zweihundert Jahre später fanden die Bauernkriege statt, weil es wieder zu viele Menschen gab, zuviel Armut und Hunger.

Wissenschaftler, die nur warnen, ohne die wahre Ursache zu nennen, haben ihren Beruf verfehlt und ihre Bildung verraten. Die 7,6 Milliarden Menschen, die jetzt schon auf der Welt leben, sind bereits viel zu viele, um von der Erde ertragen zu werden. Ich kenne noch die „blauen Ameisen“ Chinas, eine arme Bevölkerung, die gerade mit dem Nötigsten versorgt wurde.

So sieht die Zukunft der 12,3 Milliarden aus, ein Leben in einem weltumfassenden Arbeitslager, das nicht mehr menschlich zu nennen ist. Fritz Langs „Metropolis“ läßt grüßen, denn jenen unendlichen Mengen rechtlos gehaltener Menschen stehen ein paar Wenige gegenüber, Superreiche, die im unermeßlichen Luxus schwelgen.

Geld wird es in dieser gräßlichen neuen Welt genügend geben, den Betrag können wir schon heute beziffern, zwar nicht in der Währung, aber in der Zahl: 0. Ja, richtig, Null. Euro, Amero, Globo, Galax… Jedenfalls NULL. 12,25 Milliarden Menschen haben Schulden bei den 50 Millionen Reichen, und da sich Schulden und Guthaben ausgleichen, ergibt sich die Gesamtsumme Null.

245 Zins- und Schuldknechte für jeden Einzelnen der Reichen, der ganz oben Stehenden, der Gewinner der Wall Street. Oh nein, die 245 sind keine Sklaven, denn für Sklaven müßte deren Besitzer sorgen. Die Knechte sind freie Menschen, die tun und lassen können, was ihnen die Obrigkeit erlaubt. Zustände, die sich in Merkeldeutschland bereits erahnen lassen.

Die Pest war übrigens sehr egalitär und demokratisch. Sie hat sich ihre Opfer unter den Reichen ebenso geholt wie unter den Armen. Wenn die Erde die Spülung betätigt und die Menschheit in den Abgrund stürzt, wird das ebenfalls egalitär und demokratisch vor sich gehen. Selbst, wenn sich die Reichen Kuppeln bauen, um saubere Luft zu atmen, werden die Maschinen schließlich versagen, wenn die Knechte wegsterben, die sie in Gang halten.

Quelle: Michael Winkler

2 KOMMENTARE

  1. Der letzte Absatz bringt es auf den Punkt. Wer im Wettbewerb Finanz vs. Technologie gewinnt steht heute schon fest.
    Es geht also heute einzig darum zu verhüten, dass die Erde als lebloser Felsen um die Sonne driftet. Bei diesem Ergebnis hätte die Menschheit jämmerlich versagt, aber dazu wird es nicht kommen, dafür ist gesorgt. Individuell geht es also darum: Welche Seite wählst du? Licht oder Dunkelheit?

  2. Dies Entwicklung ist von führenden Ökonomen (die im Auftrag der Eliten arbeiten ) genau vorher gesehen wurden.
    Das wußte man spätestens seit 1972, als der Ökonom Dennis Meadows seine Studie „Die Grenzen des Wachstums“ im Auftrag des Club of Rome erstellte. Es erschien damals wie ein Schock und wurde auch öffentlich in den Medien diskutiert. Es geht im Wesentlichen darum, daß in den Industriestaaten das ständig steigende Wirtschaftswachstum stark gedrosselt werden sollte und ebenso die Bevölkerungsexplosion in den Entwicklungsländern, zumal man mit Computermodellen die heutige Situation der Bevölkerungsentwicklung genau vorher bestimmen konnte. Dazu sollten Entwicklungsprogramme entworfen, Analphabetismus bekämpft werden, denn die Frauen müssen doch die Verhütungsmethoden auch lesen können.
    Nichts ist bisher passiert, man hat absichtlich die Unterentwickelten heran gezüchtet, um diese Massen jetzt in die Industriestaaten zu fluten, um hier die angestammte Bevölkerung auszutauschen.
    Der Club of Rome hat tatsächlich 100 %ig falsch darauf reagiert. In den 80iger Jahren wurden grüne Parteien gegründet, die auf diese Studie „ökologisch“ darauf reagierte. Binnen kurzer Zeit wurden diese mit K-Gruppen unterwandert und mit weltfremden Ideologien zersetzt (Schwul/Lesben-Programm, angeblicher Klimawandel durch CO², Einwanderung von Fremden und ein allgemeiner Warenhauskatalog für alle und vieles mehr ).
    Heute reist eine geistig minderbemittelte Kanzlerin Merkel nach den bevölkerungsüberquellenden Nigeria, um zu sagen, daß in D. doch noch sooo viel Platz wäre. Ein Jahr vorher reiste der Gauck nach dem übervollen Indien und meinte, kommt doch zu uns, wir haben doch noch soo viel Platz.
    D. wird deshalb zu einem 3.Welt-Land verkommen, da dann die Bevölkerungsexplosion hier weiter geht.
    Hier einmal die globalen Bevölkerungszahlen seit
    1800 Jahrhundert 1 Mrd. Menschen
    1927 ********** 2 “
    1960 ********* 3 “
    1974 ********* 4 “
    1987 ********* 5 “
    1999 ********* 6 “
    2011 ********* 7 “
    2023 voraussichtlich 8 “
    2038 wenn das ökologische Gleichgewicht noch nicht zurück geschlagen hat, mit Seuchen, Hunger und Kriege -9 Mrd.
    Auch in entwickelten Gebieten, wie Kalifornien und Israel werden zukünftig nicht mehr existieren können, da die zunehmende Wasserknappheit eine Rückentwicklung bedingen kann.
    Ich gehe davon aus, daß die menschliche Zivilisation in etwa 50 Jahren zum Erliegen kommt, so wie es der Ökologe Herbert Gruhl prognostiziert hat.

    KOLLOQUIUM ÜBER : „WISSENSCHAFT, TECHNIK, GESELLSCHAFT – WEGE ZU EINEM NEUEN FLIEẞGLEICHGEWICHT“

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