Michael Winkler: Heiligabend ohne frische Brötchen

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Hurra, wir werden bald Fusionsenergie haben, aus Kraftwerken, die Wasserstoff zu Helium fusionieren und keinerlei Kohlendioxid ausstoßen, abgesehen von der Atemluft des Personals. Wobei „bald“ 2050 oder später sein wird. Ungefähr dann, wenn auch der Berliner Großflughafen in Betrieb gehen wird. Und ja, Angela Merkel hat sich vorgenommen, das erste Fusionskraftwerk als Bundeskanzlerin zu eröffnen.

Ach, jetzt weint er, der liebe Horsti. Trommelfeuer sieht er gegen sich gerichtet, aus der eigenen Partei. Dabei ist Seehofer doch erst 68, er hat nie echtes Trommelfeuer erlebt. In der CSU ist es nun mal so, daß ein Vorsitzender, der es nicht mehr bringt, schließlich abgesetzt wird.

Seehofer hat noch die Möglichkeit, selbst und in Würde abzutreten, oder eben mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt zu werden. Angeblich kämpft er „wie ein Löwe“ in Berlin bei den Jamaika-Verhandlungen. Das aber ist nicht Seehofers Stil. Zu oft hat er in München gebrüllt wie ein Löwe, um wenig später als Merkels Bettvorleger in Berlin zu landen. Wir haben genug Seehofer gehabt, es wird Zeit für ein bißchen Zukunft.

Wie bitte? Heiligabend ohne frische Brötchen? Der 24. Dezember fällt diesmal auf einen Sonntag. Sonntags haben viele Bäckereien stundenweise geöffnet, mithin werden frische Brötchen verkauft. Aber 24. UND Sonntag, da mißfällt der Gewerkschaft die Öffnung der Bäckereien. Sind eben Spaßbremsen, die von der Gewerkschaft. Warum etwas allgemein regeln, was besser der Freiheit der Einzelnen überlassen bleibt?

Wer hat schon Lust, mitten im Winter, zu Beginn der Weihnachtsfeiertage, in aller Frühe in die Kälte zu gehen und zur Bäckerei? Höchstens jene, die ein paar Plätzchen als letztes Weihnachtsgeschenk brauchen. Wir leben schließlich in der besten aller Zeiten, da gibt es überall Teiglinge zum Aufbacken zu kaufen. Und wem die nicht schmecken, dem hilft ein Blick ins Internet, da gibt es Backrezepte für Brötchen ohne Ende. Für frische Brötchen brauche ich bestimmt keine Gewerkschaft.

Quelle: Michael Winkler

2 KOMMENTARE

  1. Heilig-Abend – was soll daran heilig sein ? Historische Beweise über die Ankunft und Leben einer gewissen Person gibt es nicht. Die Kirchen haben diesen Tag festgelegt. Die früheren Bräuche werden sowieso nicht mehr praktiziert, höchstens noch der Besuch einer Predigt – obwohl es die ja auch in den Medien gibt. Deutsche Weihnachten war früher wenigstens noch ein Begriff. Selbst zu meiner Zeit als Kind in der atheistischen DDR fand ich es da viel weihnachtlicher als in der Bundesrepublik. Die wirklichen Geschenke, die da gemacht werden, sind die an den Handel mit zusätzlichem Umsatz und Gewinn. Schon vorher wird man aber darüber informiert, wie man die Geschenke wieder umtauschen oder zurückgeben kann.

    Warum gibt es nicht mehr Informationen zu Umtauschmöglichkeiten ? Kann man die uns vorfristig geschenkten Politiker noch umtauschen ? Oder wie ist es mit dem anderen »Geschenk« vor über 2000 Jahren ? Man sollte DIESES unheilige Kind (Wechselbalg hätte man früher dazu gesagt – wenn in Märchen/Sagen das Kind vertauscht wurde und ein fremdes an der Stelle hingelegt wurde) und die Botschaft, die man beigelegt hatte, endlich den Eltern (dem Judentum) zurückgeben, oder es zumindest in sein Herkunftsland schicken. Dort soll das Christentum bleiben. Hier in den deutschen Landen hat es schon genug Schaden angerichtet… Statt dessen sollten wir das Christfest wieder gegen unsere deutschen/germanischen Feste zurücktauschen und diese wieder aufleben lassen, die uns die Kirche weggenommen hatte, bzw. ihre christliche Feste darüber gelegt hat.

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