Michael Winkler: Im Grunde ihres Herzens sind alle Menschen Patrioten

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Israel hat im Vertrauen auf Donald Trump die Landnahme in Palästinenser-Gebieten wieder aufgenommen. Offiziell heißt dies „Siedlungsbau“ und dient der Ansiedlung von Juden in bisher von Palästinensern bewohnten Gebieten. Wo bisher Hütten gestanden waren, erheben sich bald mehrstöckige Wohnhäuser aus Beton.

Die alte Obama-Regierung hatte es versäumt, ihr Veto gegen eine UNO-Resolution einzulegen, die Israel genau diese Landnahme untersagte. Die neuen Zeiten haben folglich begonnen. Und während Merkel noch im Schmollwinkel sitzt und ihre Killary-Autogramme sortiert, reist die britische Regierungschefin bereits nach Washington – als erster ausländischer Besucher beim neuen Präsidenten.

Papst Franziskus hat angesichts der Krisenzeiten in Europa vor Populismus und Abschottung gewarnt. Natürlich gebe es in Krisenzeiten „Ängste und Sorgen“. Dann suchten die Menschen „Heilsbringer, die uns unsere Identität wiedergeben“. Er selbst denke dabei aber an das Jahr 1933 in Deutschland.

Nun, er darf das denken. Das Dogma der Unfehlbarkeit bezieht sich nur auf die Glaubensfragen, also auf die Theologie. In Bezug auf Politik und andere weltliche Angelegenheit ist auch der Papst ein fehlbarer Mensch, von durchaus begrenzter Weisheit.

Diesbezüglich kann er sogar von Mr. Onestone etwas lernen, der gesagt hat, man könne ein Problem nicht mit derselben Denkweise lösen, die es herbeigeführt habe. Die Politiker haben bisher nur gezeigt, daß sie eine Krise herbeiführen können – für eine Lösung benötigen wir neue Ideen und neue Köpfe, die diese Ideen hervorbringen. Abgesehen davon finde ich es sehr bedenklich, daß ausgerechnet ein Papst die Nazikeule schwingen muß. Ein bißchen mehr Verstand hätte ich schon erwartet. Bergoglio ist eben kein Ratzinger.

Im Grunde ihres Herzens sind alle Menschen Patrioten. Nicht in dem Sinne, daß sie sich für ihr Vaterland einsetzen, sondern für eine Bezugsgruppe. Diese Bezugsgruppe war zeitweise das Vaterland, heute ist es ein Fußballverein, eine Partei, eine Ideologie. WIR sind eben WIR, und die ANDEREN sind eben nicht WIR.

Dummerweise können die meisten Menschen zu ihrer Bezugsgruppe nichts beitragen. Ich kann auf der Tribüne noch so laut brüllen, entschieden wird dort unten, auf dem Rasen. Und wenn WIR über unsere eigenen Füße stolpern, punkten eben die ANDEREN.

Der Gutmenschen-Vollpfosten, der hinter „Deppendorf ist bunt“ hertrottet, kann weder geistig noch publizistisch noch argumentativ zur Auseinandersetzung beitragen, folglich reduziert er sich selbst zum Schaf in der Herde, das willig mittrottet und Parolen blökt. Den Widersinn der eigenen Parolen kann so jemand nicht einsehen. Sogar Braun ist eine Farbe, und wer für bunt ist, muß auch für Braun sein, als Bestandteil des Bunten.

Die Menschen sind bereit, viel für ihre Bezugsgruppe zu tun. In früheren Zeiten hat man sich deswegen freiwillig zum Fronteinsatz gemeldet, sich willig in die Schlacht geworfen. Der Hooligan, der sich prügelt, der Schläger der Antifa, der Steine auf Polizisten wirft, sie alle kämpfen in gewissem Sinne an einer Front, auch wenn sie sich diese selbst ausgesucht haben.

In „1984“ gibt es die Fünf-Minuten-Haßsendung, während der kollektiv über den Feind hergezogen wird, als emotionales Ventil für die Masse. In der Realität haben wir dies längst übertroffen, unsere Wahrheitsmedien beschränken ihre Haßsendungen nicht auf fünf Minuten. Die Abhängigkeit von der Bezugsgruppe ist bei jungen Menschen üblich, die lassen sich eben als Merkeljugend vereinnahmen. Bedenklich ist jedoch, daß nur ganz wenige es schaffen, die Parolen der Bezugsgruppe und der Wahrheitsmedien zu durchschauen. Diese Unfähigkeit zur Erkenntnis ist ein Zeichen des Niedergangs unserer Gesellschaft.

Quelle: Michael Winkler


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