Michael Winkler: Integre, ehrliche und unbestechliche Sachwalter

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Merkel hat tatsächlich den CSU-Landwirtschaftsminister wegen seines Brüsseler Alleingangs zu Gunsten des Glyphosats „scharf“ gerügt. Es geht Merkel dabei nicht um die Volksgesundheit, die ist ihr herzlich egal, auch nicht um die Befehlskette, da ist sie zufrieden, wenn sie nicht mit Entscheidungen behelligt wird.

Es geht Merkel um die SPD. Sie will ja die große Koalition zurück, wo sie einfach bestimmen konnte. Wenn nun so ein CSU-Unterling es wagt, die SPD zu verärgern, ist das natürlich ärgerlich – und ein Grund einzuschreiten.

So ganz am Rand nützt die Entscheidung, das giftige Glyphosat in der EU weiterhin zuzulassen, vor allem der Firma Bayer. Das Dreckszeug stammt aus der landwirtschaftlichen Giftküche von Monsanto, es ist der wichtigste Gewinnbringer dieser Firma. Bayer legt gerade mehr als 60 Milliarden Euro für Monsanto hin. Da wären ein paar Gefälligkeits-Milliönchen für einen Landwirtschaftsminister doch die reinsten Erdnüsse.

Weil dieser mit Ja statt mit Enthaltung gestimmt hat, fließen die Gewinne weiterhin. Eine Investition in aller Freundschaft hätte sich demnach ausgezahlt. Aber wir wissen ja, daß Demokraten allesamt integre, ehrliche und unbestechliche Sachwalter des Wohles der eignen Partei sind.

Ein deutscher Bürgermeister bekommt von einem deutschen Wähler dessen Mißfallen in Form eines Messerstichs ausgedrückt. Die Wahrheitsmedien machen daraus einen „fremdenfeindlichen“ Akt. Was hat dem Bürgermeister den Zorn seines Wählers eingebracht?

Der Bürgermeister wollte Schlagzeilen und hat deshalb 200 Invasoren mehr in sein Dörfchen gepackt, als er nach dem Verteilerschlüssel hätte aufnehmen müssen. Dafür gab es die 15 Minuten Berühmtheit und den Zorn der bevormundeten Bürger, die diese Last tragen müssen.

Eine Mißfallensbekundung per Messerstich lehne ich ab, für das Mißfallen habe ich Verständnis. Kein Verständnis habe ich für die Wortwahl des Schweinejournalismus. Wäre es um einen Autobahnzubringer gegangen, hätte kein einziger Schmierfink das Wort „autobahnfeindlich“ oder „verkehrsfeindlich“ benutzt. Aber bei diesem Fall bietet sich eben ein Griff in die Kiste der abgedroschenen Phrasen an. Wer selbstherrliche Politiker angreift, muß eben ein Fremdenfeind sein.

Die Zombies sind los! In Hollywood sowieso, aber auch in der Wirtschaft. Die Untoten dort sind Unternehmen, die eigentlich schon insolvent sind, aber trotzdem noch Kredite bekommen, mit denen sie weiterwursteln. Sie kennen sicher das geflügelte Wort:

Wenn Sie der Bank 10.000 Euro schulden und nicht zahlen können, haben SIE ein Problem. Wenn Sie der Bank zehn Millionen Euro schulden und nicht zahlen können, hat DIE BANK ein Problem.

Wenn die Bank ein Unternehmen in die Insolvenz sinken läßt, muß sie alle Kredite abschreiben, die dieses Unternehmen aufgenommen hat. Gibt die Bank weitere Kredite und hält das Unternehmen am Leben, bleiben die Kredite als Forderungen in den Büchern – also als Guthaben. Damit kann die Bank besser leben – für eine gewisse Zeit. Wenn diese Zombies allerdings zusammenbrechen, ist Schluß – für die Unternehmen, für die Bank und für deren Gläubiger, die Kunden der Bank. Und das sind Sie und ich.

Quelle: Michael Winkler

6 KOMMENTARE

  1. Interessant wäre es, die weitere berufliche Karriere des NOCH-CSU-Bundesministers Sch(m)idt zu verfolgen, da seine politische Karriere ja den Medien zu Folge an ihrem Zenit angelangt ist und er eh nur noch kommissarisch im Amt ist und in einer neuen Regierung, eh keine Verwendung als Minister mehr hätte.

  2. Widerspuch!
    Bei Merkel,Schulz,Roth…. weiss man schon lange, was man wählt.
    Man sollte sich nur nicht von den Informationen der linken Presse und GEZ-TV verdummen lassen.
    Viele Wähler von Angela Kasner/Kazmiercak haben keine Ahnung wen sie wählen, selbst bein einigen Gesprächen erlebt .
    Der Lebenslauf der FDJ-Funktionärin, des verkrachten Alkoholikers ,und der RAF- Sympathisantin wäre sehr aufschlussreich, wird aber verschwiegen von den Rotfront-Medien.

    • In der ganzen Rede, keine negative laute Zwischenrufen die Altperteien, die wissen das sie da Mist gebaut haben!
      Zum kotzen
      Ihr Dreckschweine mein Mann hat Krebs und bekommt Krankengeld das eh viel weniger ist als das Gehalt zusätzlich haben wir bis jetzt 1 Jahr 20ü0 Euro Zuzahlungen bezahlt für Chemo und Medikamente und ihr verschenkt unser hartverdientes Geld an irgendwelche Ausländer die hier noch nie etwas geleistet haben ich will sofort die 2000Euro zurück! Denn mein Mann ist Opfer dieses Systems und ihr sollt alle in der Hölle schmoren!
      https://youtu.be/VsBTtioKsu8

  3. „Wenn diese Zombies allerdings zusammenbrechen, ist Schluß – für die Unternehmen, für die Bank und für deren Gläubiger, die Kunden der Bank.

    Und das sind Sie und ich.“ !!

    …und deshalb:
    Kein Kredit – Kein Guthaben!
    Entzieht den Banken die Energie!

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