Michael Winkler: Lesen, Schreiben, Rechnen – Bildungsdefizite bei Viertklässlern

5
1933

Gestern habe ich ganz vergessen, über meine Lieblingsbaustelle zu berichten. Dabei gab es dort einen neuen Rekord! Vier Arbeiter auf einmal! In Worten: VIER!

Und tatsächlich, in zwei Wochen haben sie es geschafft, ein halbmeterhohes Mäuerchen aus Beton zu gießen. Jedenfalls war die Schalung weg und das Mäuerchen sah frisch aus. So recht habe ich das nicht mitbekommen, da ich zweimal die Arbeiter nachgezählt habe. Vier! Ja, wirklich, also einer pro hundert Meter Baustelle. Allerdings waren die alle auf einem Haufen, da ist es weniger einsam. Und ja, das Wetter war gut, sonnig und trocken, kein Wind. Also ein Wetter, bei dem man sogar einen Bauarbeiter vor die Tür locken kann.

Die Viertklässler in Merkeldeutschland werden immer blöder. Freundlicher gesagt, ihre Bildungsdefizite wachsen. Lesen, Schreiben, Rechnen fällt ihnen immer schwerer. Da ich davon ausgehe, daß in einer Schule benotet wird, wie gut die Lehrerinnen den Kindern diese Fertigkeiten beibringen, muß man daraus schließen, daß diese Lehrerinnen immer weniger taugen.

Natürlich gibt es Ausreden und Entschuldigungen. Es seien zu wenige Lehrerinnen, wird uns da erklärt. Zu meiner Schulzeit wurde ein Lehrer problemlos einer Klasse mit 40 Schülern Herr, heutige Lehrerinnen schaffen das nicht mal mit 25 Schülern. Außerdem sei der Ausländeranteil gewachsen, von weniger als einem Viertel auf mehr als ein Drittel seit 2011.

Aber hat nicht Merkel persönlich gesagt: Wir schaffen das? Gerade die Lehrerinnen, die oft mit Linksgrün sympathisieren und Vorzeige-Gutmenschen sind, müßten sich ein wenig mehr anstrengen, um diesen Kindern zu helfen, über deren Ankunft sie doch an den Bahnhöfen so begeistert geklatscht haben. Andererseits paßt diese Meldung natürlich in die Zeit. Zwölf Jahre Merkelwirtschaft zeigen eben auch im Schulwesen Wirkung.

Hurra, wir sind so reich wie nie! Nach Angaben der Deutschen Bundesbank kletterte das Geldvermögen der privaten Haushalte auf einen Rekordwert von rund 5.723 Milliarden Euro. Berücksichtigt werden dabei Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen – nicht jedoch Immobilien.

Knapp sechs Billionen Euro, bei einem der ärmeren Völker Europas, denn das sind wir Deutsche ganz offiziell. Franzosen, Spanier, Italiener und sogar Griechen sind im Durchschnitt reicher als die Deutschen. Andererseits ist bei den Deutschen das Geld am leichtesten einzutreiben. Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland arbeiten bereits an dem großen Inkasso. Gerade Frankreichs Macron ist zur Zeit sehr kreativ mit seinen Plänen, den Deutschen dieses Geld abzunehmen, mittels eines europäischen Finanzamtes, mittels europäischer Schuldverschreibungen (Eurobonds) und einer weiteren Aufweichung des Euros.

Bei dieser Zahl sollten wir außerdem daran denken, daß Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen keine echten Werte sind, sondern Schuldscheine. Ein Brötchen ist ein Brötchen und hat einen inneren Wert, selbst noch als Semmelbrösel. Ein 500-Euro-Schein ist ein wenig Papier mit einem Polizeiknüppel, ohne inneren Wert. Sobald der Polizeiknüppel weg ist, sinkt die Kaufkraft des Papiers auf Null. Wenn Sie das nicht glauben wollen, schauen Sie doch mal, welchen Wert ein Schein mit dem Aufdruck zehn Millionen Mark hat – gedruckt 1923.

Quelle: Michael Winkler

5 KOMMENTARE

  1. FAZ ließ Kommentare zum Artikel „Viertklässler“ nicht zu.
    Ja,ja,ja werden die einen sagen, nichts neues bei diesem Blatt, die „ZENSUR“
    RICHTIG, trotzdem halte ich es für dringend geboten darauf hinzuweisen.

    Und das gravierendste Problem in dem Artikel wurde verschwiegen.

    Die Bildungsoffensive der Länder: „SexMitSechs“, daß muß doch endlich Früchte tragen🤔

  2. Und es sind immer ROT-GRÜN regierte Bundesländer die hier die Negativliste anführe.
    Man legt da mehr wert auf richtiges “Gendern“ und die richtige GESINNUNG statt auf rechnen, lesen und schreiben.
    Von Deutscher Geschichte, Kultur, Literatur ganz zu schweigen. Dafür haben sie Islam-Unterricht . . . (Früh übt sich . . .)
    Dazu kommt dann noch ein föderales Bildungssystem in einem einheitlichen Sprachraum.
    Die Leittragenden sind die Kinder.
    Einerseits heißt es in der heutigen Zeit müssen die Menschen flexibel sein und ggf. für eine Arbeitsstelle auch mal den Wohnort wechseln . . . Mit der Konsequenz, dass deren Kinder z. B. bei einem Wohnungswechsel von Berlin nach München um 2 Klassen zurückgestuft werden müssen. Aber nicht nur das, auch Schulabschlüsse (das Abitur) wird unter den Bundesländern nicht immer anerkennt.
    In der DDR war im September Einschulung und Weihnachten konnten die Kinder lesen. In Berlin gibt es Schulen wo die Kinder heute am ENDE der 3. Klasse noch nicht lesen können.
    Und jetzt nach dem Neusten Test nicht einmal in der 4, Klasse.
    Was soll man da aber auch verlangen in Schulen mit Klassen wo von 30 Schülern 28 einen Immigrationshintergrund haben, von denen die hälfte kaum Deutsch kann?
    Nun könnte man sich mit dem Bildungsplan nach dem Leistungsniveau der beiden Deutschen Schüler richten. Doch dann würden am Schuljahresende nahezu alle Immigranten sitzen bleiben – was die als Fremdenfeindlich auslegen könnten.
    Und vor nichts hat man mehr angst als vor diesen Vorwurf. Lehrer wurden deswegen schon vom Schundest suspendiert.
    Und so wurde und wird der Bildungsplan ganz einfach auf das Niveau von Analphabeten heruntergefahren. Und schon kann man Vollzug melden. „Alle Schüler versetzt – Integration gelungen!“

  3. Nun, in den Nachrichten kam diese Nachricht mit dem bedeutungsvollen Zusatz:
    Auch die deutschen Kinder sind schlechter geworden in ihren Noten – echt komisch, nicht wahr – als einziges Kind inmitten von: has Du ferdischhhhhhhhhhhhh

Hinterlassen Sie einen Kommentar