Michael Winkler: Medienpreis der SPK Leipzig

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Der Amokschütze von München ist erneut ins Visier der Wahrheitsmedien geraten. Es geht um jenen Muselmanen, der vor einem Jahr neun andere Muselmanen erschossen hat. Auch damals gab es die üblichen Nebelkerzen, es sollen mehrere Schützen gewesen sein, sie hätten Langwaffen, also Gewehre gehabt. Schließlich hat man sich auf den Einzeltäter geeinigt, der mit einer Glock-Pistole geschossen hat. Natürlich ein psychisch kranker Einzeltäter, der in der Schule gemobbt worden ist und sich an der Welt rächen wollte.

Jetzt wird versucht, einen „Rechtsradikalen“ aus ihm zu machen, der zeigen wollte, daß er ein echter Deutscher ist und es deshalb auf Ausländer abgesehen hatte. Bei Bedarf finden die Wahrheitsmedien bestimmt auch persönliche Briefe von Wladimir Putin oder Kim Jong Un. Oder eine Prachtausgabe von „Mein Kampf“, mit einer persönlichen Widmung des Führers.

Auf einigen Routen ist an diesem Freitag kein Zugverkehr möglich, teilte die Deutsche Bahn am Nachmittag mit. Das betreffe die Strecken von Berlin nach Hannover, von Berlin nach Hamburg und von Hamburg in das Ruhrgebiet. Bäume, Äste und umgeknickte Masten für Signale und Oberleitungen blockierten Gleise an mehreren hundert Stellen. Es ist schon toll, was ein bißchen Wind alles anrichtet bei der Bahn.

Wenn man dagegenhält, mit welchen Anstrengungen der Bahnbetrieb während des mörderischen Bombenkriegs der Briten und Amerikaner aufrecht erhalten worden ist, dann fragt man sich, wieso die Leute damals so viel fleißiger und besser organisiert gewesen waren. Merkel hat doch nicht etwa einen Nebenjob, bei dem sie den Bahnbetrieb verunmöglicht?

Die Sparkasse Leipzig verleiht einen Medienpreis. Über die Vergabe bestimmt kein anderer als Sultan Erdogan der Allmächtige, gepriesen sei sein Name. Warum? Weil die beiden Empfänger des Preises den Zorn des Großprächtigen auf sich gezogen haben. Das ist offenbar eine Leistung, für welche diese Sparkasse einen Preis vergibt. Journalistische Tätigkeit und Qualität ist nicht gefragt.

Empfänger dieses Preises sind eine Arsli Erdogan, die offenbar nicht zur Verwandtschaft des türkischen Staatspräsidenten gehört, und Denis Yücel, der zur Zeit in der Türkei einsitzt. Über letzteren möchte ich mit dessen eigenen Worten sagen:

Der baldige Abgang von Denis Yücel ist Journalistensterben von seiner schönsten Seite. Dieser freudlose Schreiberling kann gerne dahinscheiden. Etwas Besseres als Denis Yücel findet sich allemal.

Wie, das hat Yücel gar nicht gesagt? Doch, das hat er. Nur eben nicht über sich selbst, sondern über Deutschland. Aber wie steht schon in der Bibel:

Richtet nicht, auf daß Ihr nicht gerichtet werdet!

Quelle: Michael Winkler

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