Michael Winkler: Meinungsvielfalt

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1907

Ist sie nicht süß, unser aller Merkel? Oder besser, rotzfrech, weil sie besser wissen sollte, was sie da – nach Übersetzung ins Deutsche – zusammengeschwurbelt hat, als Antwort auf die Reisewarnung des türkischen Außenministeriums. In der Merkel-Diktatur BRD säßen keine Journalisten in Untersuchungshaft, hat sie gesagt. Stimmt. Wer als Journalist von der vorgegebenen Meinung abweicht, sitzt dafür auf der Straße, weil er umgehend bei seiner Redaktion rausgeworfen wird.

In der Türkei wurden diese abweichenden Meinungen sogar gedruckt und veröffentlicht. Wir hätten hier Meinungsfreiheit, behauptet Merkel. Und Rechtsstaatlichkeit! Fragen Sie mal Ernst Zündel nach seiner Meinungsfreiheit – ach nein, den können Sie nicht mehr fragen, der ist im August gestorben, als Opfer der Meinungsfreiheit im sogenannten Rechtsstaat der Merkel-BRD.

Horst Mahler können Sie aber noch fragen, ebenso Ursula Haverbeck. Sogar ich kann inzwischen auf sieben Gerichtsprozesse zurückblicken, in denen die gesetzliche Unterdrückung der Meinungsfreiheit ganz rechtsstaatlich praktiziert wurde. Immerhin kann ich türkischen Reisenden versichern, daß wir nicht Nordkorea sind. Der dortige Diktator ist besser frisiert und besser gekleidet, außerdem betrachtet er sein Land als seine Heimat. Merkeldeutschland hat zudem keine Atombomben und die betrügerische Wiedervereinigung bereits hinter sich.

Es hat einmal eine Zeit in der BRD gegeben, da herrschte ein Vier-Parteien-System, das fast das gesamte Spektrum der Meinungsvielfalt abdeckte. Die FDP war nationalliberal, später, nach einem parteiinternen Putsch sozialliberal. Die nationalkonservative Ecke bediente die CSU, und wer das Privileg, CSU zu wählen, nicht genoß, wählte die nicht ganz so nationale, aber immerhin konservative CDU. Links, das war damals die SPD, vor allem die Jusos.

Damals, als diese Parteien Deutschland in den Grenzen von 1937 als erstrebenswertes Ziel auf ihre Wahlplakate gedruckt haben. Heute sind das alles Parteien der „Mitte“, wobei diese Mitte nach den Verhältnissen von 1955 ziemlich links ist. Die Linkspartei ist ein wenig linker als die Mitte, die Grüninnen als Partei der Besserverdienenden wissen selbst nicht, was sie wirklich sind, und die AfD hat eine leichte Tendenz zu rechts. Eine Vielfalt wird da nicht geboten.

Mit dem Weimarer Wahlrecht sähe es da schon ein wenig anders aus. 15 Parteien im Bundestag, und der Kanzler muß sich eine Mehrheit zusammensuchen. Dazu bedarf es Fähigkeiten, die eine Angela Merkel gar nicht hat. Zudem haben sich die Nichtwähler ausgewirkt, denn je weniger Bürger gewählt haben, desto weniger Pfötchenheber sind in den Reichstag eingezogen.

Es hat eine wirkliche Konkurrenz unter den Parteien gegeben, keine Arroganz der Macht. Schlechte Redner hat sich keine Partei leisten können, man stelle sich vor, der Bundestag hätte Unterhaltungsqualität. Politische Reden, derart geschliffen, daß sie für den Deutschunterricht als Vorbilder dienen können … Um jede Entscheidung wird hart gerungen, da sonst die Mehrheit des Kanzlers platzt. Von wegen „gegen meinen Willen können Sie nichts durchsetzen“.

Natürlich hatte Weimar auch ein paar Schattenseiten. Da ist zuallererst die Rotfront zu nennen, die Vorläufer-Organisation der Antifa. Weimar war jedoch demokratisch genug, um selbst auf der Straße eine Gegenfaktion zuzulassen, die SA. Heute haben die Linken die Straßengewalt monopolisiert, ein Gegengewicht wird mit staatlicher Hilfe verhindert.

Immerhin, die Antifa brennt bisher weder Felder noch Bauernhöfe ab. Damals gab es für den Kanzler eine Hintertür, die Verordnungen des Reichspräsidenten. Damit konnte er am Parlament vorbeiregieren, also dessen Kontrolle aushebeln. Auf der anderen Seite zeigt dies, daß Weimar demokratischer gewesen ist als die BRD, wo der Kanzler und insbesondere die Kanzlerin das Parlament kontrolliert und nicht umgekehrt.

Der Job als Kanzler wäre dann viel nervenaufreibender als heute. Nach sechs, acht Jahren wäre so ein Kanzler verbraucht, müßte aufhören, der Belastung nachgeben. Heute hingegen kann eine Kanzlerin zwölf und demnächst wohl auch sechzehn Jahre im Schlafwagen aussitzen.

Quelle: Michael Winkler

3 KOMMENTARE

  1. Vielleicht sollte man eher die Person Angela Dorothea Kasper anstelle die Person der Angela Merkel (Künstlername dieser Geschäftsführerin einer Nichtregierungsorganisation namens BUND ?!) wegen der Rechtsbrüche, des heimlichen und nachhaltigen Völkermordes und des Volksverrates anzeigen bzw. anklagen?!
    Arglistig täuschen können DIE gut, zumal sie uns auch zu Treuhändern anstelle zu Begünstigten machen!!!

  2. 1.) Also das es hier keine Meinungsfreiheit gibt, kann man so eigentlich nicht sagen – man darf die Meinungen der Kanzlerin vertreten, die der CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne und auch manche von den Linken. Sogar von der AfD dürden Meinungen vertreten werden – wenn auch nur die von der «Menschen-/Wähler-Fischerin« Petry (Anspielung auf den biblischen Menschenfischer Petrus !)…

    2.) Man sollte nicht vergessen, das es bis 1953 auch noch die Sozialistische Reichspartei gab, wo der bekannte Generalmajor a.D. Otto Ernst Remer (Held des 20. Juli 1944) Vorsitzender war. Diese Partei wurde aber 1953 als „staatsgefährdend“ verboten. Diese »Gefährdung« bestand darin, das man gegen eine Mitgliedsxhaft in der NATO und unter fremder Führung war. Auch er wurde für die Ausübung der Meinungsfreiheit verfolgt. Siehe Interview mit seiner Frau: http://radioislam.org/islam/deutsch/arkiv/intview1.htm und http://radioislam.org/islam/deutsch/remer2.htm

    3.) Nicht nur Deutsche, sondern auch Juden wurden in der BRD wegen ihrer Meinungsäußeungen verfolgt und auch körperlich angegriffen. Wenn sie aber eine antizionistischen Einstellung haben, oder als Opfer gebraucht werden, sind sie natürlich selber daran schuld. Sie bräuchten doch nur paar Horror-Märchen über die Deutschen erzählen, dann wären sie hier hoch geehrt und hätten auch finanziell ausgesorgt…

    4.) Man könnte mal darüber nachdenken, wie es bekannten Deutschen Prominenten ergangen wäre, wenn sie später geboren wären. Martin Luther hätte man vermutlich in Nürnberg auch zum Tode verurteilt, Werke von Goethe hätte man wegen negativer Äußerungen über Juden zensiert und ihn verurteilt. Auch Ernst Moritz Arndt hätte – mindestens wegen seiner antifranzösischen Äußerungen – mit Zensur rechnen müssen. Ebenso wie etliche andere Prominente. Von den Gebrüdern Grimm sollen wohl auch einige antijüdische Märchen und Sagen auf dem Index stehen, die in Buchausgaben nach 1945 in der BRD nicht mehr zu finden sind.

    5.) Frage: Woran erkennt man, das die Erzählung von des »Kaisers neue Kleider« ein Märchen ist ?
    Antwort: Diejenigen, die die Wahrheit gerufen haben, das der Kaiser nichts an hat, wurden nicht bestraft…

    6.) Natürlich leben wir in einem »Rechtsstaat«:
    „Unser heutiger Rechtsstaat ruhe auf den Grundlagen des jüdischen Glaubens…“
    Staatsminister im Auswärtigen Amt, Alois Mertens: DIE RHEINPFALZ. Ludwigshafen 12.März 1984

    Die Lösung des Rätsels ist, das Nichtjuden nach Stellen im Talmud (steht noch höher als die Bibel !) nicht als Menschen angesehen werden sollen. Nichtjuden dürfen von Juden auch belogen und betrogen werden. Wer also kein Mensch ist, hat auch keinen Anspruch auf Gewährung der Menschenrechte, höchstens auf dem Gnadenweg. So einfach ist das – auch mit der Redefreiheit – wenn man die Zusammenhänge kennt…

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