Michael Winkler: NEIN sagen

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1938

DAX unter 12.000? Mitten im Wahlkampf? Das geht ja gar nicht! Da hat man die letzten Reserven aufgeboten, um den DAX anzuheben und den Euro zu drücken. Auf die Jungs ist eben Verlaß, da freut sich die Kanzlerin bestimmt.

Die Touristensteuer auf Mallorca soll verdoppelt werden. Das ist eine gute Idee, denn wer braucht schon zahlende Touristen, wenn er die Hände aufhaltende Nafris bekommen kann? Und für denjenigen, der deswegen nicht nach Mallorca kann: Bleibe zu Hause und besaufe Dich redlich!

Zwar haben wir hierzulande Merkelwetter und Castrop-Rauxel keinen Sandstrand, die restliche Ausstattung wie Eimer, Strohhalme und Sangria verkauft jeder Supermarkt. Das Geld für Flug und Unterkunft ist sowieso besser in Bier angelegt, die deutschen Brauereien beklagen sich über ihren schwindenden Absatz.

Als die Österreicher ihre Wahlen wegen falscher Stimmzettel verschieben mußten, haben wir in Deutschland darüber freundlich gelächelt. Aber keine Sorge, das können wir auch. In den Wahlkreisen Kreuznach und Worms sind die Wahlzettel auf zu dünnem Papier gedruckt worden, weshalb 375.000 Stimmzettel neu gedruckt werden müssen. Zu durchsichtig heißt, daß eine geheime Wahl nicht gesichert ist. Ja, das nehmen wir hier in Merkeldeutschland wirklich genau. Daß es kein gültiges Wahlgesetz gibt, stört da weniger.

Sollte Donald Trump über das Wasser wandeln, schreiben die deutschen Wahrheitsmedien bestimmt, er sei zu blöd zum Schwimmen. In Texas hat ziemlich viel Wind geweht und es hat in Mengen geregnet, also richtiges Merkelwetter. Dort sind Ortschaften und Städte überschwemmt, der Katastrophenzustand wurde ausgerufen.

Bei solchen Vorkommnissen in der BRD erscheinen ebenfalls Politiker, als Schröder es einmal nicht getan hat, sind die Wahrheitsmedien über ihn hergefallen. Trump ist nach Texas geflogen, etwas außerhalb von Houston, um dort die Arbeiten nicht mit seinem Auftritt zu behindern. Was schreiben die BRD-Wahrheitsmedien? „Trump geht es in Texas nur um Trump“, als sei es eine Selbstinszenierung, den Helfern den Dank der Regierung auszusprechen.

Als weiland 2004 „Joschka“ Fischer im Ganzkörperkondom durch das Tsunami-Gebiet stolperte, weit weg von Deutschland, hat dieser Katastrophentourismus auf Kosten der Steuerzahler kein einziges Propagandamedium gestört.

Die Wahlen rücken näher und so langsam muß ich mich entscheiden, ob und was ich wähle. Würde ich durch Nichtwählen etwas bewirken, also wie in der Weimarer Zeit die Zahl der Schmarotzer im Parlament reduzieren, wäre die Entscheidung leicht. So aber ist es völlig egal, wie viele Bürger wählen gehen. Mit der Stimmabgabe bewirke ich also mehr, als wenn ich darauf verzichten würde.

Mir ist durchaus klar, daß diese Wahl, sagen wir, geschönt wird. Oder, wie einst in der DDR: Wichtig ist nicht, was das Volk wählt, sondern was Mielke zählt. Das Ergebnis wird folglich zur größtmöglichen Katastrophe hingebogen, und diese heißt Merkel.

Hätten wir das Weimarer Wahlrecht, würde ich eine kleinere Partei wählen, NPD oder Deutsche Mitte, doch nach dem ungültigen, aber angewandten BRD-Wahlrecht fallen deren Stimmen unter den Tisch. Mir bleibt also wirklich nur die AfD, auch wenn diese Partei dank der vielen CDU-Flüchtlinge nur bellen, aber nicht beißen wird. Ich will NEIN sagen, und dieses NEIN mag mittels AfD schwach und verunsichert ausfallen, es ist trotzdem ein NEIN.

Quelle: Michael Winkler

5 KOMMENTARE

  1. Ich wähle nicht, denn ich möchte nicht durch meine Stimme dieses Unrechtssystem noch
    legalisieren. Eine Stimme in einer illegalen Wahl um was zu wählen, eine illegale Partei, denn
    das sind sie alle, in einer Firma, denn daß die BRD kein Staat ist, dürfte sich mittlerweile schon
    rumgesprochen haben.

  2. Wer »Deutsche Mitte« wählen will, sollte sich vielleicht erstmal über die Partei und dessen Vorsitzenden informieren. Zum Beispiel bei: http://alles-schallundrauch.blogspot.de/ Dort wird so allerhand berichtet, auch bei https://bcc0815.wordpress.com/2017/04/08/ethik-luege/ , Seine Eigendarstellung: angeblich EX-BND-Agent, oder Kontaktaufnahme zu den Rothschilds (!) läßt auch einiges erahnen…

    Was die Wahl betrifft, so vermute ich mal, das die so wird, wie die DDR-Wahl vor der Wende im Frühjahr 1989 – man wird die Ergebnisse für die Untertanen etwas »aufbereiten«…

  3. Michael Winkler spricht mir aus der Seele.
    Was habe ich zu verlieren, wenn ich zur Wahl gehe?
    Ich kann enttäuscht werden. Die von mir gewählte, natürlich nicht etablierte Partei, kann versagen.
    Was, wenn ich nicht hingehe?
    Dann läuft alles weiter wie bisher. Es interessiert Merkel und Co. überhaupt nicht, wenn eine kleine Minderheit daheimbleibt, weil sie das System nicht legitimieren will.
    Was kann ich gewinnen?
    Daß das Kartell der Altparteien aufgebrochen wird. Daß da jemand ist, der ihnen wenigstens auf die Finger schauen kann. Akteneinsichten verlangen, dagegen reden. Da gab es ein Video von einem AfD-Mann in der Hamburger Bürgerschaft, dem man das Wort entzog. War super! Gerade dadurch hat der den ganzen Laden demaskiert. Die haben sich total blamiert.

    Wenn es gut läuft, ist die neue Partei sicher nicht der Weisheit letzter Schluß, aber vielleicht ein Hebel, ein „Durchlauferhitzer“, der neue Möglichkeiten eröffnet.
    Wenn nicht, habe ich halt Pech gehabt.
    Aber zu verlieren war ohnehin nichts.

  4. Man bewirkt zwar durch die Wahl und auch durch Nichtwählen nichts, aber wenn die Wahlbeteiligung auf unter 50 % sinkt, dann ist der Bundestag nur noch durch eine Minderheit legitimiert.

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