Michael Winkler: Niemand erkennt, welchen Kurs das Schiff steuert

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Heute beerdigen wir ein weiteres Stück Meinungsfreiheit. Der scheidende und hoffentlich nie wieder auftauchende Gestapo-Minister und Deutschenfeind Heiko Maas hat uns das Netz-Durchsetzungsgesetz beschert, daß „Haßkommentare“ im Internet verfolgt. Da „Haß“ jedoch nicht festgelegt ist, kann jeder Staatsanwalt willkürlich entscheiden, ob ein Kommentar „islamfeindlich“ ist, der aus dem Koran zitiert, oder ob eine „schützenswerte Minderheit“ angegriffen wird, wenn das Wort „Wirtschaftsflüchtling“ fällt. Nur in einem Punkt dürfen Sie sich sicher fühlen:

Wenn Sie die Deutschen in ihrer Gesamtheit beschimpfen, ihnen Tod, Pest oder wenigstens die Krätze an den Hals wünschen, oder Sie direkt zu deren Ausrottung aufrufen, ist das keinerlei Haß, sondern allenfalls Satire oder gar Kunst.

Mehr als 5,3 Millionen Katalanen sind heute aufgerufen, über die Abspaltung der wirtschaftsstarken Region von Spanien abzustimmen. Gelegenheit dazu haben sie trotz der Repressalien aus Madrid in 2.315 Wahllokalen zwischen 9 und 20 Uhr. Das Ergebnis wird in jedem Fall für böses Blut sorgen, da sich keine Seite fügen will. Für Deutschland ist das Anschauungsunterricht, sollten sich die fünf Länder der ehemaligen DDR vom dekadenten und flüchtlingsüberlaufenen Westen lösen wollen.

In der CDU mehren sich die Stimmen, die sich für einen Kurswechsel nach ganz leicht rechts aussprechen. Man hofft, dort die Stimmen wieder einzufangen, die an die FDP und die AfD verloren gegangen sind. Offenbar hat man nicht begriffen, daß es völlig egal ist, ob der neue Kurs ein, zwei oder drei Strich Steuerbord sein wird, sondern daß die Besatzung der Kommandobrücke ausgetauscht werden muß.

In Deutschland fangen Kanzler in ihrer vierten Amtszeit das Stinken an, das hat man an Adenauer und Kohl gesehen, und Merkel stinkt den Deutschen schon jetzt. Überhaupt – niemand erkennt, welchen Kurs das Schiff steuert. Was gestern alternativlos erschien, ist heute der allgemeine Konsens. Das haben wir zuletzt bei der Pkw-Maut gesehen, die Merkel einstmals strikt abgelehnt hat. Wenn bei einer Partei das komplette Programm aus „Angie“ besteht, wäre es ohnehin am vernünftigsten, das Schiff abzuwracken und durch ein neues zu ersetzen.

Oh, man hat den Supermarkt-Erpresser tatsächlich gefaßt. Es handelt sich um einen 53jährigen Deutschen aus Ofterdingen bei Tübingen. Er hat die Tat bislang nicht gestanden, doch die Beweislast ist laut Staatsanwaltschaft erdrückend. Vermutlich handelt es sich um einen Einzeltäter. Im Gegensatz zu Tätern mit Migrationshintergrund ist er natürlich nicht psychisch verwirrt, sondern muß das volle Strafmaß auf sich nehmen, gehandelt werden fünf bis fünfzehn Jahre Haft. Den Fahndungserfolg ermöglichten Hinweise aus der Bevölkerung, nicht etwa die Überwachungstechnik des totalen Merkelstaates.

Quelle: Michael Winkler

3 KOMMENTARE

  1. Tja, sage es immer wieder: Gerade jene die stets mit Rassismusvorwürfe um sich werfen und laufend bei andere vermuten und unterstellen, üben selbst die schlimmste Form des Rassismus, nämlich den Auto-Rassismus. Kann man mal gespannt sein, wie es mit dem vermeintlichen Supermarkt-Erpresser weitergeht.

    Wie man weiß, zahlreiche Beispiele belegen das eindrucksvoll, wissen die Gerichte virtuos die Gesetze in „voller Härte“ auszulegen und anzuwenden, wenn es gegen Deutsche gerichtet ist, während sie facettenreich ebenso die Gesetze zu verdrehen wissen, um kriminelle Ausländer freizusprechen oder weit unter Niveau der gesetzlichen Grundlagen mit „symbolische Strafen“ zu belangen, sodass die Täter das Gericht auslachend wieder nachhause gehen.

  2. Herr W.,da widerspreche ich.
    Viele sehen und wissen, dass der Kahn Schlagseite hat und voll aufs Riff steuert.
    „Das Narrenschiff“ von Reinhard Mey,nicht neu,aber triffts voll und ganz.
    Die Mehrheit ist feige und dumm und hält der wahnsinnigen Kapitänin bis zum Untergang die Treue,und die Fähigen erfolgreich vom Steuer fern.

  3. Vor einiger Zeit machte der Fall einer Hebamme Schlagzeilen, die wegen Totschlags zu 6 Jahren und 9 Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Sie wird beschuldigt bei einer Geburt fahrlässig gehandelt und grundlegende Vorschriften „selbstherrlich“ missachtet zu haben, was den Tod des Babys zur Folge hatte. Die Frau ist eine erfahrene Ärztin und Hebamme, sie war bei über 2000 Geburten dabei. Warum wurde sie wegen Totschlags verurteilt? Sie hat nach eigener Aussage versucht das Leben des Kindes zu retten, was ihr jedoch nicht gelang, es gab irgendwelche Komplikationen, der Herzschlag war zu langsam, das Kind lag falsch herum. Wie kommt das Gericht zu diesem harten Urteil, was steckt wirklich dahinter?! Woher diese Unverhältnismäßigkeit von Schuld und Urteilsspruch in diesem selbsternannten Rechtsstaat!!
    Interessantes Detail im Fall der Hebamme, sie muß für alle psychischen Folgeschäden der Eltern aufkommen.

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