Michael Winkler: Sie hat es nicht geschafft

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Sie hat es nicht geschafft, Angela Merkel. Sie war einfach nicht fähig, die Klügere zu sein, die nachgibt. Die Jamaika-Sondierungen wurden nicht termingerecht abgeschlossen, jetzt geht es eben weiter. Was interessiert schon das Geschwätz von gestern, was interessiert schon ein Termin. Wenn bis Weihnachten die neue Regierung stehen soll, dann habe ich eine gute Nachricht:

Wir haben auch nächstes Jahr ein Weihnachten. Es gibt keine Fristen, wie lange eine Regierung geschäftsführend im Amt sein darf. Solange sie im Amt ist, behalten die Regierungsmitglieder ihre Dienstwagen. Neue Gesetze sind möglich, es ist nur ein wenig schwieriger, da sich die bisher so selbstherrliche Kanzlerin eine Mehrheit zusammensuchen muß.

Geschäftsführende Minister der selbsternannten Oppositionspartei SPD sind ebenfalls ein Problem, sie sind die Zombies der Regierung. Jedes Gesetz ist eine Gratwanderung, denn entweder ist es wachsweich und so schwammig, daß alle einverstanden sind, oder es verprellt mindestens eine der möglichen Regierungsparteien. Immerhin, Seehofer kann jetzt abgetreten werden. Er hat sein Möglichstes in den Sondierungsverhandlungen getan, und ja, es hat nicht gereicht.

Der DAX hat die Woche unter 13.000 Punkten abgeschlossen. Das ist endlich mal eine normale Reaktion des Börsenbarometers. Der gestiegene Eurokurs und die Unfähigkeit deutscher Politiker zur Regierungsbildung haben sich in den Kursen niedergeschlagen. Wie es nun weitergeht? Ach, wen interessiert das? Die Börsen sind ein Spielcasino, und derzeit wird Russisch Roulette geboten.

Korantreue Muslime – in den Wahrheitsmedien auch „islamistische Gefährder“ genannt – bekommen in Merkwürden-Deutschland schon mal eine elektronische Fußfessel. Auch von der Würzburger Polizei. Da weiß die Polizei dann immer wo der nette Meuchelmoslem sich aufhält. Aber Ausländern gegenüber ist man bei der Polizei großzügig und läßt den Herrn vom Islamischen Staat gerne nach Hamburg reisen.

Und in Hamburg ist man ebenfalls großzügig, was soll so ein „islamistischer Gefährder“ denn schon auf einem Flughafen anstellen? Dieser nette Mitmensch ist auch nur ausgeflogen, zunächst nach Athen. Inzwischen hat er sich aus der Türkei gemeldet, wo er sich um seinen kranken Sohn kümmert. Orten darf ihn die Polizei auch nicht mehr, das ist nur innerhalb der BRD zulässig. Folglich findet man eine bürokratische Lösung: der korantreue Muslim wird europaweit zur Fahndung ausgeschrieben und der Fall zu den Akten gelegt.

Der nächste „islamistische Gefährder“ wurde in Bremen auf freien Fuß gesetzt. Warum? Der seit März in Abschiebehaft sitzende Algerier Oussama B. sollte eigentlich am Freitag abgeschoben werden, doch dies hat das Bundesverwaltungsgericht Leipzig per einstweiliger Verfügung untersagt. Es sei nicht auszuschließen, daß dem nach Bremer Erkenntnissen Anführer einer radikalislamischen Gruppierung im Heimatland eine menschenunwürdige Behandlung droht.

Menschenunwürdige Behandlungen sind laut BRD-Gepflogenheiten nur gegenüber Deutschen in Deutschland erlaubt, aber eben nicht gegen Herren, die den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt vom Dezember 2016 mit zwölf Toten öffentlich begrüßt haben und sich öffentlich zum Islamischen Mörderstaat bekennen. Da sagen wir doch: Danke, Kanzlerin!

Quelle: Michael Winkler

1 KOMMENTAR

  1. Wieder einmal wunderbar beobachtet und dargestellt. Veröffentliche ich gern auf google+. Trotzdem ein schönes Wochenende und bitte weiterhin so mutig bleiben. Ich Danke Ihnen für Ihr Engagement, dass ich auch über meinen Weg den Menschen bewusst machen kann. Denn es ist enorm wichtig, dass die Menschen aus dem Funktionsmodus in den Bewusst-Seins-Modus umschalten können. Erst dann ist es ihnen möglich, ein anderes Verhalten zu zeigen.

    Mit gesunden Grüßen von und für Herz, Kopf und Bauch

    Birgit Boden

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