Michael Winkler: Überbevölkerung

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„Menschlicher Müll“ haben sie es in Tunesien genannt, deutsche Stammtische sind bestimmt ebenfalls kreativ. Die Gutmenschen im deutschen Propaganda-Fernsehen sprechen von Jugendlichen, die kaum bis gar nicht integrierbar sind. Das sind Menschen, die im System keinerlei Chancen haben, deren Werdegang als Verbrecher vorgezeichnet ist. Jugendliche Intensiv-Straftäter, die dank Angela Merkels Einladung in Deutschland gelandet sind, und die wir nur noch schwer an die Heimatländer zurückgeben können.

In früheren Zeiten wären sie schließlich hingerichtet worden, weil die Gesellschaft ihrer mit anderen Mitteln nicht Herr geworden wäre. Die Frage stellt sich, warum es diese Menschen überhaupt gibt. Die Antwort ist einfach: Überbevölkerung. Es gibt zu viele Menschen auf der Welt, um alle sinnvoll zu beschäftigen. Selbst, wenn wir die Überflüssigen auskömmlich alimentieren würden, wäre das nicht genug. Auch diese Überzähligen wollen das, was sich andere erarbeiten, wollen Wohlstand und in gewissem Sinne Luxus. Der ist jedoch kein Bestandteil der Alimentierung, da gibt es nur die Straftat als Weg.

In früheren Zeiten wäre die Überbevölkerung einer Region dort verblieben, hätte sich durch Krieg, Krankheit oder Hunger schließlich aufgelöst. Die meisten Menschen hätten nie davon erfahren, daß es anderswo besser sei, und wenn doch, wäre dieses anderswo zu weit entfernt gewesen, um dorthin zu gelangen. Heute zeigt das Fernsehen weltweit, wie die Menschen anderswo leben, ein einziger Apparat im Dorf genügt. Dieser Fernseher zeigt auch, daß es möglich ist, in diese anderen Länder zu gelangen.

Das lokale Problem wird damit zu einem weltweiten Problem, die drei Lösungen, Krieg, Krankheit und Hunger werden folglich weltweit ausbrechen. Je eher dieses Problem begriffen wird, desto eher finden wir Lösungen für das lokale Überleben. Und dazu gehört es, den „menschlichen Müll“ zu entsorgen.

Na wer sagt’s denn? Es gibt auch gute Nachrichten! Killary Klingon hat über eine Vertraute ankündigen lassen, daß sie nie wieder für ein Amt kandidieren werde. Nun ja, mit 68 ist es auch an der Zeit, sich von der Macht zu verabschieden. Zukunft war von ihr sowieso nicht zu erwarten, und in jedem anderen Amt als US-Präsidentin wäre sie nicht in der Lage gewesen, einen Krieg zu entfesseln.

Die Demokratie verabschiedet sich langsam in der Türkei. Da wird gerade über eine Verfassung beraten, die einzig und allein auf Recep Tayyip Erdogan zugeschnitten ist. Dabei ist es gar nicht wichtig, ob dieser Mann ein großer Sultan oder doch nur ein weiterer kleiner Diktator sein wird. Er ist nicht unsterblich, sein Nachfolger wird mit dem überfordert sein, was er vorfindet. Stalin, Mao, Tito – deren Schuhe waren für ihre Nachfolger viel zu groß gewesen, was sie hinterlassen haben, ist zerfallen oder hat sich sehr stark verändert. Erdogan wird es nicht anders ergehen.

Das Absterben der Demokratie beschränkt sich nicht auf die Türkei, die ist nur das Land, auf das die merkeldeutschen Wahrheitsmedien ihre Zeigefinger richten. Die Anatomie der menschlichen Hand sorgt dabei dafür, daß drei Finger zurück zeigen, auf jenen, der den Blick auf den Anderen richten will.

Die Demokratie in Deutschland ist längst zur Merkeldiktatur verkommen. Die CDU ist wieder der Kanzlerin-Wahlverein, als der sie bei Adenauer angefangen hat. Was zwischendurch eine Partei geworden war, mit einer Vielzahl an führenden Köpfen, ist zur Alternativlosigkeit verkommen, zu einer Gruppe Leute, die ihr Wohl und Wehe, ihre Macht, ihr Gehalt und ihren Dienstwagen der großen Genossin Staatsratsvorsitzenden verdanken. Diskussionen und Vernunft, Meinungsbildung und Fortentwicklung des Staates sind einer Frau unterworfen, die zwar sehr gut darin ist, Rivalen zu meucheln, aber jedes Verständnis und jeder Weitblick für die Führung dieses Landes fehlen.

Die Regierung in Berlin reagiert auf die großen Probleme hilf- und kopflos. Weder der Euro, noch die Banken, noch die südeuropäischen Staaten sind gerettet. Der Weltmeister exportiert sich bankrott, das Land lebt aus seiner Substanz. Die importierten Fachkräfte für den Bürgerkrieg wären allenfalls mit drastischen Maßnahmen abzuwehren. Der innere Friede im Land ist gestört, die Sicherheit bedroht, mögen noch so viele handverlesene Bürger im Fernsehen das Pfeifen im Walde praktizieren.

Die ach so beschworene Sicherheit, die mit immer neuen Gesetzen wiederhergestellt werden soll, schränkt nur immer mehr von unserer Freiheit ein. Am sichersten ist es im Gefängnis, da umgeben die Insassen dicke Mauern, die Fenster sind mit massiven Gittern geschützt, jeder Schritt wird überwacht und für alles ist eine Erlaubnis nötig.

Es hat sie schon öfter gegeben, die Länder, die zu Gefängnissen geworden sind. Kein einziges hat Bestand gehabt, sie waren nur fähig gewesen, ihre Bürger zu quälen. Sicherheit haben sie niemals geschaffen, nicht einmal für die eigene Regierung, trotz aller Leibwächter. Allerdings sind die schlimmsten Diktatoren oft im Bett gestorben, während ihre Nachfolger am Galgen baumelten oder erschossen worden sind. Vielleicht hofft Merkel ja darauf.

Quelle: Michael Winkler


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