Michael Winkler: Wahlgeheimnis

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Kann die Justiz in Merkeldeutschland noch tiefer sinken? Der Bundeswahlleiter überlegt, Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Wahlgeheimnis einzuleiten. Warum? Haben etwa Gewerkschaften oder Kahanes Stasi-Stiftung Überwachungskameras in den Wahlkabinen installiert? Nein, wenn das so wäre, würden wir das nicht erfahren, und es würde natürlich nicht verfolgt werden.

Die Wähler selbst waren es, die Selfies mit ihren Stimmzetteln aufgenommen und veröffentlicht haben. Getreu des Lehrsatzes, daß die Freiheit des Einzelnen da zu enden hat, wo der Staat mittels Bevormundung eingreift, hat diese Form des „Outings“ zu unterbleiben. Ganz nebenbei:

Wenn ich gegen das Bankgeheimnis verstoße und meine Kontoauszüge veröffentliche, ist das ganz allein meine Angelegenheit. Ich darf auch gegen das Beichtgeheimnis verstoßen und meinen Beichtzettel ins Internet stellen, oder beim Arztgeheimnis meinen medizinischen Befund. Aber ausgerechnet beim Wahlgeheimnis maßt sich ein Bundeswahlleiter an, den Wählern vorzuschreiben, was sie dürfen und was nicht. Da fragt man sich doch, warum das so ist. Befürchtet der Bundeswahlleiter, daß seine Manipulationen dank solcher Aufnahmen auffliegen?

Der Messerstecher von München fühlte sich von einer Familie verfolgt und bedroht. Deshalb wird er jetzt als psychisch krank hingestellt, ohne zu erwähnen, ob diese Krankheit womöglich „Islam“ heißt. Die oft praktizierte Namensnennung, wie beispielsweise „Murat A.“ unterbleibt, obwohl die Behörden in solchen Fällen einen Murat A. durchaus auf einen „Sebastian G.“ abändern. In solchen Fällen ist es immer interessant, darauf zu achten, was nicht gesagt wird.

Im Berliner Regierungsviertel haben rund 12.000 Menschen für Haß und Meinungsdiktatur demonstriert. Aufgehetzt zu dieser Kundgebung hat der Buchautor Ali Can vom Verein „Interkultureller Frieden e.V.“, als Mitverhetzer haben sich der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Linke, der Lesben- und Schwulenverband und viele kleinere Initiativen betätigt. Protestiert wurde gegen die Demokratie und den Wählerwillen, der sich im Einzug der AfD in den Bundestag manifestiert hat.

„Mein Herz schlägt für Vielfalt“ oder „Meine Stimme gegen Hetze“ stand auf den Plakaten, womit allerdings genau diese Vielfalt abgelehnt und gegen sie gehetzt wird. Eines hat die Veranstaltung eindeutig gezeigt: Wir brauchen keine islamischen Analphabeten einzuführen, die Mobilisierung der menschlichen Dummheit gelingt mit den bereits Anwesenden ganz problemlos.

Ein alter Lehrsatz der Journalistik besagt, daß „Hund beißt Mann“ keine Schlagzeile ist, „Mann beißt Hund“ hingegen schon. Wenn „Schutzsuchende“ Deutsche verprügeln, ist das getreu dieses Lehrsatzes keiner Meldung wert. Ein Betrunkener mit 1,9 Promille pöbelt in einem Zug einen Afghanen und zwei Syrer an, und er haut sogar zu. Ein Messer war nicht im Spiel, und „Deus lo vult“ hat der Mann auch nicht gebrüllt.

Trotz der drei zu eins Überlegenheit haben die Syrer ihrem Afghanen nicht geholfen. Der angeblich 15jährige Afghane kam ins Krankenhaus, seine Verletzungen sind offenbar nicht schwer genug, um sie in dieser Meldung aufzuführen. Immerhin, die Wahrheitsmedien haben einen Einzelfall, mit dem sie vom Regelfall, Moslemgruppe verprügelt Deutschen, ablenken können.

Quelle: Michael Winkler

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