Michael Winkler: Wespennest

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Da hat der gute Donald Trump wohl ein Wespennest aufgeweckt. Die Palästinenser haben gleich die nächste Intifada angekündigt, gegen Israel, obwohl diesmal die Israelis unschuldig sind. Es war Donald Trump, der die israelischen Ansprüche aufgewertet hat. Wobei die Juden das natürlich ausnutzen, denn Israels oberster Kriegsherr Netanyahu hat verkündet, daß er davon ausgeht, daß andere Staaten nachziehen werden.

Mit einer Kanzlerin jüdischer Abstammung wäre Merkeldeutschland geradezu prädestiniert, seine Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Aber mit gefühlten 25 Millionen Musels im Land, die schon aus weit geringerem Anlaß manisch werden, wäre das eine denkbar schlechte Entscheidung. Zumal diese Kanzlerin die Muselmanischen erst ins Land geholt hat.

Immerhin, Trump hat einen günstigen Zeitpunkt abgewartet. Gerade wurde seine Vorlage, sich gegen Einreisende aus diversen muselmanischen Ländern abzuschotten, vom obersten Gerichtshof vorläufig gebilligt. Das sperrt schon mal eine Menge potentieller manischer Musels aus.

Andererseits, er hat bereits genügend von dieser Sorte im Land. Wenigstens sind die USA darauf vorbereitet. Dank der bürgerfreundlichen Waffengesetze gibt es genügend zielsichere Waffenbesitzer im Land, um einen Allahu-akbar über den Haufen zu ballern. In Deutschland hingegen sind die Menschen den Attentätern schutzlos ausgeliefert.

Seine Hoheit, Recep Tayyip Erdogan der Allmächtige, gepriesen sei sein Name, hat die angestammte osmanische Provinz Griechenland mit seinem Besuch beehrt. Dabei hat Seine Hoheit einige Vorschläge bezüglich des Grenzverlaufs unterbreitet.

Es geht um ein paar abgelegene Inseln in der Ägäis, die Griechenland ohnehin nicht mehr braucht, die folglich viel besser von der aufstrebenden türkischen Wirtschaftsmacht übernommen würden. Die griechische Seite unterbreitete einen weitaus umfangreicheren Gegenvorschlag. Demnach sollen die Beitrittsverhandlungen der EU zum Osmanischen Reich wieder aufgenommen werden.

Insgesamt reagierte seine Hoheit langmütig und verständnisvoll auf die griechischen Fehler, sogar darauf, daß die Griechen türkische Staatsbürger, die im Heimatland vor Gericht gestellt werden sollen, an der Ausreise hindert und so den Lauf der Gerechtigkeit behindert.

Die SPD bereitet sich darauf vor umzufallen. Deren Parteitag hat für „ergebnisoffene“ Gespräche mit der Union gestimmt, also Sondierungsgespräche für die nächste große Koalition. Wobei diese so groß nicht mehr ist, wie der Name suggerieren will. Zwei Verlierer treffen sich, um dort weiterzumachen, wo ihnen die Wähler das Vertrauen entzogen haben.

Meine Prognose lautet nach wie vor, daß die große Koalition fortgesetzt wird, ob mit oder ohne Neuwahlen lasse ich dahingestellt. In der SPD wurde der einstige 100%-Mann Martin Schulz wiedergewählt. Mit 81,9% jedoch nicht als Messias, sondern als Verlegenheitslösung ohne wirkliche Alternative.

Quelle: Michael Winkler

1 KOMMENTAR

  1. Ja das Spiel Trump ist zwar perfide aber gewollt. Wenn schon nicht Syrien dann eben anders. Und da spieöt
    auch der Sultan mit. Nun Martin verspielt seine letzte Karte und es werden nur noch 5% und ein EUROPA
    wird in drei Teile geteilt.

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