RA Lutz Schaefer: Wir sehen ihrem zu erwartenden Scheitern mit Freuden entgegen

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11. August 2017, liebe Leser, liebe hoffentlich Mitkämpfer an allen Fronten, wenn es um das politische Ende von Merkel geht, bevor es um Ihr und unser (nicht-politisches) Ende geht …

Ich möchte weiterhin Stellung nehmen zu zahlreichen Anfragen, so auch zu finden in der Kommentarfunktion beim „Journal Alternative Medien“, dies anläßlich meines gestrigen Beitrags, Tenor generell:

„Herr Schaefer, was können wir tun, sagen Sie etwas!“

Hierzu so viel:

Ich bin nicht der liebe Gott, nicht der Messias und auch nicht der Retter der Welt, ich bin nur ein kleiner Anwalt, der, wie so viele andere Menschen auch, einen gewissen Durchblick bekommen hat.

Wenn ich täglich die Mißstände/Zustände anprangere, dann soll das allein dem Zweck dienen, all die Menschen aufzuwecken, zu sensibilisieren und sie zum Umdenken/Handeln zu motivieren.

Bemerkenswert ist, daß das Verwaltungsgericht Münster in seinem Urteil vom 19.2.2013 – 13 K 1160/12.O sagte, daß der Staat kein Interesse an einer unkritischen Beamtenschaft haben kann. Politische Information ist also erwünscht und Schlafmützigkeit keineswegs geforderte Beamtentugend …

Aber es gibt tatsächlich sehr viel, was jeder Einzelne tun kann und das liegt ebenso tatsächlich und ausschließlich in den Händen eines jeden Einzelnen, dazu benötigt man keinen „Führer“, denn das Volk muß es sein und werden, das Volk muß es richten!

Darauf möchte ich in den folgenden Zeilen hinweisen, bzw. verschiedene Sachverhalte erläutern und halten Sie mich nicht für bekloppt:

„Wir können ja eh` nichts ändern“, das ist zunächst der Standardsatz nahezu eines jeden wütenden Deutschen, der noch immer der Merkel-Norm unterliegt, ergo:

  • Bleiben Sie mit Ihrem Widerstand unbedingt und friedlich im herrschenden System, so perfide das auch ist
  • Schlagen Sie/wir folglich das System mit den eigenen Waffen, indem Sie/wir das Spiel annehmen, nun also das Wahlrecht, s. 24. September!
  • Wählen Sie, was das Zeug hält, denn das System und das Wahlrecht sind so perfide aufgestellt und so wohl durchdacht, daß jeder ungültig gemachte Stimmzettel, jede nicht abgegebene Stimme einzig und allein das Merkel nach oben hievt!

Das erklärt sich ganz einfach:

Wir haben zwar eine gesetzlich geregelte 5%-Hürde, aber keinen Mindestprozentsatz, der eine gültige Wahlbeteiligung von mindestens 70 % zwingend erforderlich machen würde!?

(Oberbürgermeisterwahl in Kaiserslautern: Die Wahlbeteiligung lag bei 23 % und schon hatte man einen Posten sicher, denn man konnte sich mit seinen Amigos selber wählen, denn es kam ja sonst keiner, herrlich …!)

Das Politpack kann sich also auch ausschließlich selbst wählen und erreicht durch den Zorn der Bürger, nämlich der Nichtwähler, explizit und in perverser Art und Weise sein Ziel:

Das „Pack“ der Wähler, bzw. also der Nichtwähler macht sich dadurch zum Unterstützer des Systems!

Deshalb, Leute, geht an die Urnen! Nur ein abgegebener Schuß kann sein Ziel treffen, aber nicht, wenn die Artillerie im Bunker bleibt …! Erkennen Sie das endlich!

Wählt das, was euch vertretbar erscheint und wenn es die kleinsten und „chancenlosesten“ Parteien sind, jede Stimme für sie entzieht diesem Satan Merkel Stimmen!

Pfeift bitte auf jegliche „Medienberichterstattung“ zur Wahl am Wahltag, eine Art der Manipulation, die längst verboten gehört und, nach meiner Kenntnis, auch früher verboten war!

Dann geht in die Wahllokale, bleibt nach 18:00 Uhr präsent, begleitet das anschließende Verbringen der Stimmzettel zum Landeswahlleiter, begleitet das anschließende Verbringen der Stimmen zum Bundeswahlleiter …

Es gibt so viele Schnittstellen für Manipulationen und glauben Sie ja nicht, daß eine Merkel etwas dem Zufall überlassen wird, wo es jetzt auf die Zielgerade geht, um ihr abgefeimtes politisches Lebenswerk zu vollenden.

Vor allem: Glauben Sie nichts, nichts und nochmals gar nichts, was Ihnen von den Medien vor der Wahl eingeblasen wird, was Sie nicht selbst zu 100% selbst nachprüfen konnten! Nochmal: nichts!

Ansonsten und vorab:

Liebe Leute, betreibt eigene Umfragen, sprecht die Menschen auf der Straße oder wo auch immer an, holt euch deren Meinungen ein, nutzt das Internet und verbreitet diese Erfahrungen und Meinungen, meldet Kundgebungen an, dies in jedem kleinen Dorf, in jedem Städtchen, es ist die Menge, die es ausmacht!

Jeder kann einen Beitrag leisten, zum Donnerwetter!

Es gab Widerstandsbewegungen mit geschichtsträchtigen Ergebnissen zu Hauf, all das ohne Internet, das soll heute also nicht mehr möglich sein? Nun, sollte dem so sein, dann dürfte das einzig und allein der gezielten Verblödung des Volkes geschuldet sein, schmartfons und Konsorten machen es möglich, das Bildungssystem sowieso!

Ich schließe mit einer kurzen Meldung:

Die „Straße von Gibraltar“ scheint nahezu keinerlei Meldung wert zu sein, es gibt da aber so einige Bilder zu sehen, die in „allerfeinster Güte“ das Überrennen Europas darstellen …, ach, was ich fast vergessen hätte:

Die KANZLERIN gab heute weitere 50 Millionen Euro frei, dies als Hilfsgelder für Organisationen der Flüchtlings- und Migrantenhilfe in Libyen, wir sehen: Zwischen Flüchtlingen und Migranten wird also unterschieden, wir fördern also auch die Migration, während in Deutschland, nein, ich schweige an dieser Stelle lieber, könnte teuer werden …, achso, die KANZLERIN äußerte heute weiterhin, daß sie offen sei, für eine weitere Migration in die EU, wer auch immer da migriert, nicht wahr?

Also: offene Ankündigung von fortgesetztem Rechts- und Verfassungsbruch durch diese ach so ‚beliebte‘ KANZLERIN. Es sollte mal eine Studie veröffentlicht werden, welche Geisteskrankheit dazu führt, diese KANZLERIN als ‚beliebt‘ anzusehen. Wir haben selbst bei jeder Gelegenheit nachgefragt und keine einzige Zustimmung erhalten, das ist die Realität und nicht die sprichwörtlich gedruckten Lügen.

c.c.K.e.d. – ergo sum. Wir sehen Ihrem zu erwartenden Scheitern mit Freuden entgegen, das Volk wird es richten; sollte Ihr Untergang wider Erwarten nicht eintreffen, dann wird es das Volk dennoch richten, davon bin ich fest überzeugt … (sdg)

Quelle: Lutz Schaefer

6 KOMMENTARE

  1. Hallo Herr Hinz, besten Dank für Ihren Kommentar und daß ich Ihnen Mut machen konnte. Sie haben sicherlich verstanden, worum es geht, gehen Sie mit Familie, Freunden und Bekannten wählen, solange es in diesem Land überhaupt noch Wahlen gibt, dies dürfte die letzte sein. Der berechtigte Protest muß anders ausgetragen werden, aber Wahlboykott ist das falsche Mittel. Sie sind wichtig, erkennen Sie auch dies! L.S.

  2. Sehr geehrter Herr Schäfer,
    Sie sprechen an, das es wichtig ist, zu den Wahlen zu gehen und Sie schreiben dazu, dass jeder der nicht wählen geht, oder seine Stimme ungültig macht, das Merkel nach oben hievt. Und Sie fordern auf, egal, wenn man sich nicht entscheiden kann, die kleinste der kleinen Parteien zu wählen.

    In diesem Zusammenhang frage ich mich folgendes:

    Aus welchem Grunde bekommt eine Partei (denn das Merkel wähle ich nicht, sondern nur die Farbe des Zaunes, der uns Schafe weiter einsperrt) Stimmen der Nichtwähler und der ungültigen Stimmen.

    Wenn aus einem Ort der 100 Wahlberechtigte hat nur 80 wählen gehen, sind 20 Stimmen nirgendwo berechnet, können sie auch nicht. Wenn dann noch weitere 20 ihren Stimmzettel ungültig machen, erscheint das in der Statistik folgendermaßen:
    Wahlberechtigte 100, davon Wähler 80, ungültige Stimmen 20, letztendlich gültige Stimmen: 60. Nur diese 60 Stimmen können somit gezählt und gewertet werden.

    Ein weiterer Punkt ist folgender: Ich gebe Ihnen Recht, dass das Wahlsystem perfide ist und einer dringenden Reform bedarf. Warum…? Aus dem einfachen Grunde, weil die Schlafschafe in diesem Land nicht aufwachen, bzw. nicht aufwachen wollen und immer wieder den gleichen Mist verzapfen, sich dann aber in der Kneipe beim Bier darüber aufregen.
    Die Menschen in diesem Lande wählen zuerst einmal eine Partei oder eine Farbe. Das ist am Ende die Farbe des Zaunes für die man sich entschieden hat und hinter der man weiter eingesperrt sein möchte.
    Die Parteien selber stellen ihre Personen, die am Ende auf den Regierungsbänken sitzen und diese sind austauschbar. Es ist also keine Merkel die ich wähle, sondern eine CDU, SPD usw. So gibt es der Stimmzettel her. Da sich die meisten Menschen in diesem Land weder ein Parteiprogramm durchlesen, geschweige denn sich für irgendeine Organisation, einer Partei interessieren, werden Personen als Leitfiguren eingesetzt, hier das Merkel oder das Schulz, oder, oder, oder.
    Man sagt man wähle das Merkel, macht aber sein Kreuzchen bei der CDU.
    Sie kennen das Sprichwort: „Alte Bäume versetzt man nicht“. Genau dieses Denken herrscht hier im Lande „ich habe schon immer die gewählt“ und was da nicht noch gerade bei älteren Menschen für Argumentationen kommen.

    Was also geschieht..? Nehmen wir wieder den Ort mit 100 Wahlberechtigten.
    Von diesen wählen 50 das Merkel, weil sie so toll aussieht. 30 wählen den Schulz, weil er endlich auf Entzug ist und mehr Gerechtigkeit will, 10 wählen Herrn Özedmir, weil dieser für Massenintegration in Deutschland ist und man die Vernichtung toll findet, 10 wählen die Linken, weil die Sahra so tolle Sprüche klopft, aber dennoch mit dem Strom schwimmt, wenn es hart auf hart kommt.

    100 % Wahlbeteiligung … Hurra!
    Wer wird nach diesem Ergebnis nun ins Rennen gehen? Natürlich das Merkel. Und sollte das Merkel weniger als 50 Stimmen haben, also keine absolute Mehrheit, was dann…? Sie wissen es – und genauso wird es bei der Wahl herauslaufen.

  3. Sehr geehrter Herr RA Schäfer, seit vielen Monaten lesen ich mit Begeisterung Ihre Beiträge. Heute allerdings hat mich das blanke Entsetzen gepackt. Sie rufen öffentlich zum Wählen auf. Ihnen ist sicherlich das Urteil des „Bundesverfassungsgerichts u.a. vom 03.07.2012 (2 BvE 9/11) bekannt? Ich möchte nur jedem einzelnen Menschen dringend raten, sich über Wahlen ausgiebig zu informieren und sein ganzes Leben EIGENVERANTWORTLICH zu gestalten. All dies macht eine Menge Mühe, weil, es ist mit viel Arbeit verbunden. Hinterfragen Sie bitte ALLES! Geben sie nicht auf, bis Sie die Antworten gefunden haben. Nicht der einfachste Weg ist immer der Beste.
    Ich bitte alle, meinen Beitrag nicht als Kritik zu verstehen, da ich das böse Spiel „Teile und Herrsche“ schon lange nicht mehr mitspiele.
    Herzliche Grüße an alle Mitgefangenen in diesem bösen Spiel.

  4. Liebe Mitleser,
    ich habe mit solchen Protesten gerechnet. Aufforderungen, nicht wählen zu gehen, habe ich in den letzten Jahren immer wieder gehört, alle wie jetzt auch die von Ihnen sehr gut begründet. Und doch fühlte ich mich dadurch verunsichert. Am Ende dachte ich immer: Die haben ja recht, da ist eigentlich niemand bei denen, welche die 5 % Hürde schaffen, den man zum Regieren über uns legitimieren dürfte. Aber dann dachte ich: Was erreicht man mit Nicht-Wählen? Man entzieht der Partei, die man bisher gewählt hat, seine Stimme. Je mehr das machen, desto tiefer sinken die bisherigen Parteien und desto weiter steigen die Splitterparteien auf. Aber will ich die hoch kommen lassen? Vielleicht bestimmte, aber doch bestimmt nicht alle.

    Ich werde eine solche Partei wählen, die es wahrscheinlich nicht in den Bundestag schaffen wird, die aber noch am meisten meinen Vorstellungen entspricht. Bewirke ich damit etwas? Alleine sicher nicht. Aber wenn viele entschlossen Alternativen zu den bisherigen Regierungsparteien wählen, dann steigt der Anteil der sonstigen Parteien schon mal deutlich an. Und die bisherigen großen Parteien, die sich beim Regieren abwechseln, bekommen am Ende weniger Prozente als wenn das halbe oder dreiviertel Volk die Wahl boykottiert. Und weil Herr Schaefer das so klar auf den Punkt gebracht hat, habe ich mich ermutigt und bestätigt gefühlt in meiner Entscheidung, auch zu dem zu stehen, was ich im September wählen werde, auch wenn es vielen wahrscheinlich nicht gefallen wird. Diese Wahl erinnert mich zunehmend an die Wahl am 18. März 1990 in der DDR. Da war auch vieles im Umbruch und auch da mussten wir es gegenseitig aushalten, wie unterschiedlich gewählt wurde. Und mein Meister, der schon in der DDR offen den Kapitalismus besser fand als den Sozialismus und das auch fachlich wirtschaftlich begründen konnte, der sagte damals: „Jeder soll frei wählen, wen er am besten findet. Es ist das erste Mal, dass wir das tun dürfen. Aber jeder sollte diese Gelegenheit nutzen und zur Wahl gehen.“ Ich denke, das gilt auch jetzt wieder, zumal der kommende Spätsommer wohl noch sehr bewegt werden wird.

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