Bayerische Firmen finden nicht genügend Programmierer

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Von Hadmut Danisch

Na, und?

Golem berichtet, den Bayern würden die Programmierer knapp.

Bayerische Unternehmen haben Probleme, Arbeitsplätze im IT-Bereich zu besetzen. Das ergab eine Befragung der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände Bayme Vbm (Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie), die am 8. August 2016 veröffentlicht wurde. “Bei den M+E-Unternehmen ist derzeit mehr als jede zehnte freie Stelle mit Informatikern oder mit IT-Fachkräften zu besetzen. Dieser Anteil lag vor fünf Jahren noch bei knapp sechs Prozent”, sagte Verbandschef Bertram Brossardt.

“Nur 8,3 Prozent der Stellen für Informatiker können problemlos besetzt werden. Bei 52,8 Prozent der Stellen gibt es Schwierigkeiten bei der Besetzung, 38,9 Prozent können derzeit gar nicht besetzt werden. Ähnlich ist die Situation bei den IT-Facharbeitern”, betonte Brossardt. Hier könne nur jede zehnte offene Stelle ohne Schwierigkeiten besetzt werden. Bei 46,7 Prozent gibt es Probleme bei der Besetzung und 43,3 Prozent können gar nicht besetzt werden. Damit sei die Lage im IT-Bereich gegenwärtig angespannter als bei den Ingenieuren.

Auch die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) kommt laut Bayme Vbm zu dem Ergebnis, dass es bundesweit Engpässe auf Expertenniveau in den Bereichen Informatik und Softwareentwicklung gibt. Speziell für Bayern werde ein Mangel an Spezialisten in der Softwareentwicklung und Programmierung gemeldet.

Ja, dann sollte man vielleicht mal über ordentliche Gehälter nachdenken.

Oder zeitgemäße Arbeitsplätze und -bedingungen.

Vielleicht könnte man aber auch mal drüber nachdenken, wohin uns die Verblödung der Schulen und Hochschulen führt. Nämlich dahin, keine qualifizierten Leute mehr zu finden. Man kann’s ja mal mit Gender-Informatikerinnen probieren, die zwar nichts programmieren können, aber sofort den Arbeitgeber wegen Diskriminierung verklagen und einen Vorstandsposten verlangen.

Vielleicht aber auch einfach mal die Auswahlkriterien überdenken, vielleicht nicht immer nur junge Leute suchen. Die gibt’s nämlich immer weniger.

Als dämlich erwiesen hat sich auch die Praxis, Bewerbersuche „outzusourcen” und sich von Dienstleistern den einen, absolut perfekten Kandidaten suchen zu lassen, der so ganz exakt und perfekt auf die Stelle passt und sofort loslegen kann. Den finden die nämlich nie, weil die dann stur nach Liste nach „Mr. Perfect” suchen. Mr. Perfect gibt’s nicht. (Eine Freundin sagt mir mal, den Richtigen habe sie nie gefunden, aber das sei gut gewesen, denn nur so habe sie mit den vielen Falschen soviel Spaß gehabt.)

Ich will’s mal so sagen:

Es ist ein zentraler Fehler, Headhunter dick zu bezahlen und das dann am Mitarbeitergehalt wieder einsparen zu wollen. Lasst die Headhunter weg und zahlt das, was ihr denen zahlt, den Mitarbeitern. Dann habt Ihr schon mal deutlich bessere Chancen.

Und macht endlich mal ordentliche Arbeitsplätze.

Ständig geht es drum, dass man frauengerechte Arbeitsplätze anbieten muss, um Frauen zu kriegen.

Schön.

Schon mal drüber nachgedacht, dass man informatikergerechte Arbeitsplätze anbieten sollte, um Informatiker zu kriegen?

Quelle: Hadmut Danisch


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