Eine Analyse: Sebastian Kurz – ist euch klar, mit wem ihr euch ins Bett legen wollt?

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In Österreich ist ein 31-Jähriger am besten Weg dazu, neuer Kanzler zu werden. Und alle jubeln. Das ist eine perfekte Zustandsbeschreibung unserer Nation.

Kommentar von Florian Machl

Seit es Menschen gibt, gibt es Führungsstrukturen. Jahrhunderttausende waren diese dadurch geprägt, dass man entweder die Stärksten oder die Weisesten mit der Führung betraute. Im Rat der Ältesten trafen in vielen Kulturen die lebenserfahrensten Menschen zusammen, um zu bestimmen, was das Beste für den Stamm wäre. Andere Kulturen kannten auch ein Zusammenwirken der besten Krieger und der weisesten Mitglieder der Gesellschaft.

Der unerfahrene Jüngling als Führungsfigur?

Das ergibt evolutionär natürlich Sinn. Wer viel vom Leben gesehen hat, hat Erfahrung, Wissen und darauf basierend viele Ideen und Handlungsmöglichkeiten. Dass man kleine Bübchen zum Anführer machte, wurde erst in Zeiten vererbter Macht modern. Aber selbst dort erfüllten diese nur repräsentative Zwecke, die Amtsgeschäfte führten altgediente Beamte und Berater.All das ist logisch und jeder Mensch weiß es. Man mag einwenden, dass wir heute nicht in Höhlen leben und kein Wissen darüber brauchen würden, wie man gegen Wölfe und Bären besteht. Das mag schon richtig sein, doch die wütenden fremden Stämme, die sich gerne Land und Eigentum aneignen wollen, gibt es in Form der Wirtschaft, neuerdings in Form einer expansiven als Religion getarnten Welteroberungsideologie ebenso. Es ist also nicht gänzlich abwegig, die Wahl der richtigen Führer zumindest mit einem einleitenden Gedankengang evolutionspsychologisch zu bewerten.

Doch kehren wir vollständig in die Gegenwart zurück. Herr Kurz soll also das Land Österreich führen. Seine Bildung beschränkt sich auf eine abgeschlossene Hochschulreife, die Matura. Er hat keine höhere Bildung, weder in Politik noch Wirtschaft oder sonst irgendeinem Bereich, der mit seiner Regierungsverantwortung heute oder in Zukunft zusammenfallen könnte.

Geilomobil und Dauerverkehr

Schon zu Schulzeiten war der unbestritten ehrgeizige junge Mann voll in den Parteiapparat der ÖVP – damals in die Jugendorganisation JVP – integriert. Schon damals scharte er Anhänger um sich, die ihn quasireligiös verehrten. Seine politischen Aktionen hingegen waren inhaltlich dubios – beispielsweise posierte er mit dem „Geilomobil“ mit entsprechenden Akteuren vor einem Bordell, um die ÖVP für die Jugend „attraktiv“ darzustellen. Der Wien-Wahlkampf, zu dem diese Kampagne gehörte, floppte übrigens gewaltig, die ÖVP verlor weitere Stimmen und fiel auf ein historisches Tief. Kurz selbst wurde im Anschluss allerdings in den Landtag befördert. Dort beschäftigte er sich mit so wesentlichen Dingen wie der Ordensvergabe für Jungpolitiker. Als größter Erfolg seiner Jugendpolitik wird bis heute sein Engagement für eine Nacht-U-Bahn in Wien gewertet. Auch diese bewarb er eher halblustig mit dem von halbnackten Akteuren transportierten Slogan „24 Stunden Verkehr am Wochenende“.

Diese Errungenschaften reichten schlussendlich aus, um Kurz, der keinerlei Erfahrung mit Diplomatie, Außenpolitik oder Migration hatte, zum Integrationsstaatssekretär zu machen. Bei dieser Gelegenheit gab die Regierung im Jahr 2011 bekannt, eine Rot-Weiß-Rot-Card einführen zu wollen, mit welcher durch ein Punktesystem vor allem Hochqualifizierte ins Land kommen sollten. Wie die Geschichte ausgegangen ist, wissen wir alle. Die seither fast 200.000 Neuankömmlinge sind mehrheitlich bildungsfremde Analphabeten.

Das Märchen von der Westbalkanroute

Die Mär vom Schließen der Westbalkanroute ist der genialste PR-Coup der ÖVP und des Herrn Kurz in der gesamten Asylkrise. Die Ostländer, allen voran die Visegrad-Staaten, zeichnen sich dadurch aus, dass sie primär die Interessen des eigenen Volkes betrachten und ganz wenig Lust auf eine Islamisierung haben. Zudem befinden sich all diese Länder im Zustand wirtschaftlicher Erholung und haben keine Sozialsysteme, aus denen man ohne einzubezahlen aus dem Vollen schöpfen kann. Zudem sind die Polizei- und Gerichtsapparate nicht kastriert, migrantische Verbrecher werden mit voller Härte verfolgt und abgeurteilt. All diese Staaten hatten keine Lust mehr, als Durchzugsgebiet für die von der deutschen Kanzlerin Merkel aktiv eingeladenen Massen zur Verfügung zu stehen.

Im Gegensatz zu den westlicheren Staaten Europas wurde dort stets offen über die Probleme der Masseneinwanderung gesprochen, Straftaten wurden publik gemacht anstelle sie zu vertuschen. Allen voran ordnete Staatschef Viktor Orban Zaunbau und Grenzsicherung an. Dies ist auch in einheimischen Medienberichten belegt, beispielsweise forderte Orban am 7.9.2015 Grenzschließungen in Österreich und Deutschland. Zu einem Zeitpunkt, wo bei uns noch jedem Politiker die Knie schlotterten, wenn er so einen Satz auch nur hätte denken müssen. Der von der österreichischen Presse in Folge zum Feindbild stilisierte Orban wusste genau, wovon er sprach. Denn sein Land hatte neben Schweden und Deutschland prozentuell die meisten Asylwerber aufgenommen. Nur hatte man in Ungarn eben keine Lust mehr auf die für alle sichtbaren Nebenwirkungen.

Die Westbalkan-Konferenz, für deren Abhaltung Kurz gefeiert wird, fand Ende Februar 2016 statt. Zu jenem Zeitpunkt stand der Zaun in Ungarn längst. „Geschlossen“ wurde die Balkanroute dann am 8. März 2016. Zuerst schloss Slowenien die Grenzen, Kroatien, Mazedonien und Serbien folgten dem Beispiel. Daraufhin war in Pressemeldungen zu lesen, dass der österreichische Außenminister Kurz diesen Vorgang „begrüße“. Dass er die Balkanroute im Alleingang geschlossen hätte, also quasi vier europäischen Ländern die Grenzschließung befohlen habe – dieses Märchen wurde erst in den folgenden Wochen und Monaten über der Öffentlichkeit ausgebreitet und wird bis heute geglaubt und weitererzählt.

Bis heute: die Soros-Connection

Sebastian Kurz ist Mitglied im European Council of Foreign Relations, einer Organisation die von George Soros finanziell unterstüzt wird [1] und in welcher dieser umstrittene Herr Soros sowie sein Sohn ebenso ihre Sitze haben, denen man nicht weniger als die Destabilisierung Europas durch die Flutung mit arabischen Wirtschaftsmigranten vorwirft. Was Kurz in diesem so genannten Thinktank gemacht hat oder bis heute macht, ist nicht bekannt. Das Magazin „alles roger“ behauptete sogar, dass er auf persönliche Einladung von George Soros in das Gremium aufgenommen wurde [2]. Ebendort wurde behauptet, dass sein Name ohne Kommentar von der Mitgliederliste gelöscht worden wäre und Kurz jegliches Interview dazu verweigern würde. Das erscheint unrichtig zu sein, denn mit heutigem Datum steht Kurz nach wie vor auf der offiziellen Mitgliederliste der Homepage des ECFR [3].

Mit Selbstbewusstsein vorgetragene Inkompetenz

Betrachtet man die Medienberichte über Sebastian Kurz über die Jahre seines Wirkens, wird man sehr viele Verprechungen und Ankündigungen finden – aber selten bis nie ein umgesetztes Vorhaben. Teilweise sind die Äußerungen von Kurz auch völlig absurd und können nur auf komplette Sachunkenntnis zum damaligen Zeitpunkt hinweisen. So äußerte er sich dahingehend, dass er sich für Österreich eine neue einheitliche Koranübersetzung wünsche [4]. Anscheinend glaubte er, dass die Probleme mit dieser Religionsgemeinschaft auf unterschiedlichen Koranversionen beruhen würden.

Keiner seiner Berater hat ihm gesagt, dass dies nicht der Realität entspricht. Im Gegensatz zur christlichen Bibel, von der zahllose, teils grob voneinander abweichende Versionen kursieren, gibt es nur einen Koran. Die Übersetzungen unterscheiden sich bestenfalls in geringfügigen Nuancen. Insbesondere die Suren, welche zu Gewalt, Mord und Krieg aufrufen, sind in all diesen Übersetzungen identisch, egal ob das Buch von Salafisten verteilt wird oder aus einer „moderaten“ Moschee stammt. Dies gibt sogar das linkstendenziöse Magazin VICE in einer umfassenden Analsye zu [5]. Auffallend merkwürdig ist, dass diese Forderung zu jener Zeit nicht vehement von Muslimen angegriffen wurde, denn zumindest innerhalb des islamischen Rechtes steht auf die Abänderung des heiligen Korans die Todesstrafe.

Beschimpfung der Österreicher

Die Flüchtlingskrise war gerade so richtig im Anrollen, als Kurz zumindest in alternativen Medien ins Kreuzfeuer der Kritik geriet. In Gerasdorf bei Wien meinte er im Jänner 2015 wörtlich: „Der durchschnittliche Zuwanderer von heute ist gebildeter als der durchschnittliche Österreicher“ [6]. Damit widersprach er den Erkenntnissen seines eigenen Ressorts, das sehr offen publizierte, welche Bildungsdefizite Migranten in Österreich quer durch alle Altersstufen selbst in zweiter Generation aufweisen. Eine Entschuldigung für diese haarsträubende Aussage ist bis heute nicht erfolgt. Bei einer Anfrage im Parlament äußerte sich Kurz dahingehend, dass „… heute der Großteil der Zuwanderer aus EU-Staaten stamme“. Auch dieser Umstand entsprach im Jahr 2015 nicht mehr den Tatsachen. Weitere Aussagen, bei denen sich Kurz innerhalb weniger Jahre inhaltlich um 180 Grad gedreht hat, sind „Wir haben zu wenig Willkommenskultur“ (2014) und  die Ablehnung eines Burkaverbotes (ebenso 2014). In beiden Fällen vertritt Kurz zumindest in seinen Zeitungsinterviews inzwischen eine vollständig konträre Linie – und das nach nicht einmal drei Jahren [7][8].

Der Partei verdanke ich alles. Ohne die Partei bin ich nichts

Sebastian Kurz oder die hinter ihm stehenden Unterstützer sind PR-Genies. Hier steht ein junger formbarer Mann, der außerhalb seiner Partei nie etwas gearbeitet oder erreicht hat. Auf kaum jemanden in der österreichischen Politik trifft der historische Satz des sozialistischen Politikers Sinowatz mehr zu: „Der Partei verdanke ich alles. Ohne die Partei bin ich nichts.“ Es fällt nur niemandem auf.

Kurz verfügt über keinerlei Lebenserfahrung in irgendeinem Bereich. Weder hat er in der freien Wirtschaft erkennen müssen, wie das Arbeitsleben funktioniert und vor welchen Herausforderungen man mit dem Durchschnittsgehalt steht, noch sah er jemals, unter welchen massiven Belastungen Gewerbetreibende in Österreich irgendwie zu existieren versuchen. Er kennt die heile Welt der reichen ÖVP-Granden und der prunkvollen Sektempfänge in Botschaften und Diplomatenresidenzen. Und wie bei den meisten Führern Europas mittlerweile üblich ist – auch im familiären Bereich hat Kurz keine Erfahrungen vorzuweisen – schon gar nicht die einer Vaterschaft. Dass ein Mensch mit diesem Bildungs- und Erfahrungshintergrund ein Land führen und die dringend notwendigen neuen, richtigen Ideen beibringen soll, erscheint als Theorie sehr verwegen zu sein.

Wie stehen die Chancen?

Freilich, es besteht die Möglichkeit, dass Herr Kurz der genialste Politiker der Gegenwart ist und aus eigenen Stücken ohne Abhängigkeiten und Einflüsterer die als unreformierbar geltende ÖVP mit ihrer verkrusteten Bündestruktur freihändig in eine Obmanndiktatur verwandelt. In weiterer Folge könnte Kurz im Alleingang die EU reformieren, die Migrationskrise lösen und die Wirtschaft wieder ankurbeln. Es könnte aber sein, dass diese Möglichkeit im Bereich unter der 0,001%-Chancen liegt.

Quelle: http://info-direkt.eu


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4 KOMMENTARE

  1. Ursula von der Leyen hat fünf Brüder, darunter Hans-Holger Albrecht, Präsident und CEO von Millicom International Cellular SA (MIC),
    und Donatus Albrecht, Vorstandsmitglied der Münchner Beteiligungsgesellschaft Aurelius

    Ludwig von der Leyen war Generalleutnant der Wehrmacht, gestorben 1967
    *://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Personenregister/Namen/GliederungL-R.htm

    Millicom International Cellular vertreibt unter der Marke „TIGO“ in 15 Schwellenländern in Afrika und Lateinamerika ein umfangreiches Angebot digitaler Produkte und Services für über 45 Millionen Kunden. Der Schwerpunkt der 1990 gegründeten Firma ist das Mobilfunkgeschäft.

    Aurelius hat unter anderem die Reederei Peter Deilmann GmbH übernommen.

    Als Nachkomme eines Wehrmachtsgenerals hat sie also eine Wehrmachtsvergangenheit. Demnach sollte sie auch entfernt werden, aus der Bundeswehr und der Politik.

    Darüberhinaus gibt es durch ihre Familie einen erheblichen wirtschaftlichen Interessenkonflikt mit ihre Tätigkeit als Politiker.

    Allein die quasi monopolartige Mobilfunksparte TIGO ihres Bruders, mit der alle Afrikaner telefonieren und surfen und die Bundeswehreinsätze
    in Afrika.

  2. In der Politik ist es ratsam das kleinere Übel zu wählen.
    Wer auf den Messias wartet, bekommt oft eine Diktatur beschert.
    Wer, bitteschön, solls den richten in der Alpenrepublik?
    ÖVP mit FPÖ-das kleinste Übel,das Leben ist kein Wunschkonzert, wir Piefkes haben nicht mal das.
    Wir haben die Ex?-Kommunistin Angela Kasner und viele linke Geisteskranke,da sollten wir nicht hochnäsig und verschwörungsvermutend mit Aluhut im Kornkreis sitzen und auf den perfekten Erlöser warten.

  3. Läuft doch gut, mit Volldampf vor die Wand……
    Wenn das jetzt das letzte Aufgebot ist, na dann anschnallen und nochmal tief Luft holen.

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