Hessen: „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ für 6-Jährige jetzt verpflichtendes Bildungsziel

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Hessen hat einen Lehrplan verabschiedet, der die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Erziehungsziel für Sechsjährige vorsieht. Auch für höhere Altersklassen gibt es zahlreiche sexuelle Erziehungsziele.

Am 16. September trat Hessens neuer „Lehrplan zur Sexualerziehung an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Hessen“ in Kraft. Medial wurde dies kaum bemerkt, schrieb schon am 18. September das LGBTI-Portal „Queer.de“.

Ziel sei, „ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Verständnis für die Verschiedenheit und Vielfalt der partnerschaftlichen Beziehungen, sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten in unserer Gesellschaft zu vermitteln“, heißt es in dem neuen Lehrplan, der am 18. August von Hessens schwarz-grüner Landesregierung verabschiedet wurde – gegen den Widerstand der Landes-Elternvertretung, der katholischen Kirche, ohne Absprache mit der Fraktion und ohne öffentliche Diskussion, wie Metropolico berichtet.

Erst vor kurzem hatte ein Hamburger Verfassungsrechter in einem Rechtsgutachten dargelegt, dass die Akzeptanz, sprich, das Gutheißen jeglichen Sexualverhaltens als schulischem Erziehungsziel eine Verfassungswidrigkeit darstellt.

Im neuen hessischen Lehrplan heißt es nun:

„Anzustreben und zu erhalten ist ein Schulklima, in dem Schülerinnen und Schüler erleben, dass Sexualität zum individuellen und gemeinschaftlichen Leben gehört und in angemessener Sprache offen besprochen werden kann.“ Auch sollen Hessens Schulen ihre Schülerinnen und Schüler in Zukunft gegebenenfalls beim Coming Out unterstützen.

Im Klartext heißt das: Bereits Sechsjährige sollen künftig im Unterricht „vielfältige Familiensituationen und gleichgeschlechtliche Partnerschaften“ kennen lernen – und das verpflichtend. Schüler ab 10 bis 12 Jahren werden detailliert über „unterschiedliche sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten“ unterrichtet. Schüler von 13 bis 16 Jahre sollen zukünftig im Klassenverbund über „erste sexuelle Erfahrungen“ sprechen, außerdem das Thema „Schwangerschaftsabbruch, § 218 StGB und Beratungsangebote“. 16 bis 19 jährige Schüler erweitern ihr Wissen über „Adoption, Leihmutterschaft, künstliche Befruchtung“, außerdem „Geschlechtsspezifisches Rollenverhalten“ sowie „das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung“. Hier kann man den Plan als PDF lesen. Ein leicht gekürzter Auszug:

„Für die fächerübergreifende Bearbeitung in der Altersgruppe der 6 – bis 10 -Jährigen sind folgende Themen verbindlich:

  • der menschliche Körper: Bau und Entwicklung
  • Unterschiede der Geschlechter
  • kindliches Sexualverhalten – „ich mag mich, ich mag dich“
  • „ich sage NEIN“ – Prävention sexuellen Missbrauchs
  • die Rolle von Medien und ihr Bezug zu mir
  • unterschiedliche Familiensituationen (z.B. Patchworkfamilien, Alleinerziehende, Pflegefamilien, gleichgeschlechtliche Partnerschaften)
  • Schwangerschaft, Geburt und Neugeborene
  • Körperpflege

Für die Altersgruppe der 10 bis 12

  • Rolle der Frau, Rolle des Mannes – früher und heute
  • Pubertät (Menstruation, Ejakulation), Körperhygiene
  • Freundschaft, Zärtlichkeit und erste Liebe
  • Zeugung, Schwangerschaft und Geburt
  • unterschiedliche sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten
  • Umgang der Medien mit Sex(ualität) und mögliche Folgen für die eigene sexuelle Entwicklung
  • Prävention sexuellen Missbrauchs.

Für die Altersgruppe der 13 bis 16

  • erste sexuelle Erfahrungen
  • Verhütung sexuell übertragbarer Krankheiten
  • Prävention von sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt in Schule, Familie und Arbeitswelt
  • Verhütung ungewollter Schwangerschaft
  • Schutz des ungeborenen Lebens
  • Schwangerschaftsabbruch, § 218 StGB und Beratungsangebote
  • unterschiedliche Formen von Lebensgemeinschaften
  • Besuch bei Gynäkologen/innen bzw. bei Urolog/innen oder Andrologen/innen
  • die Scheinwelt der Sexualität in den Medien und der Umgang in sozialen Netzwerken
  • Aufklärung über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, ggf. Unterstützung beim Coming Out.

Für die Altersgruppe der 16 bis 19

  • Geschlechtsspezifisches Rollenverhalten
  • Empfängnisregelung
  • Adoption
  • Leihmutterschaft
  • künstliche Befruchtung
  • Pflegeeltern

Quelle: http://www.anonymousnews.ru


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2 KOMMENTARE

  1. Die Überbetonung der Sexualität – der Philosoph HEGEL hat dies einmal ais „geistiges Tierreich“ treffend bezeichnet – erfasst im Erziehungsbereich schon die Kleinsten und Jüngsten (Kita, staatliche Schule).
    Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5]

  2. Muslimische Mädchen müssen nicht am Sport- bzw. Schwimmunterricht teilnehmen, was ob der allgemeinen Schulpflicht rechtlich unzulässig und diskriminierend gegenüber christlichen Schülerinnen ist.
    Es ist wichtig zu beobachten, wie die Muslime mit diesem „Bildungsziel“ in Hessen umgehen, daß aber auch in BW und sicher in Berlin bzw. in anderen Bundesländern bereits verankert ist.

    Bei einem Klassenfest in einer Grundschule in BW wurde der beste Grill als Muslimen-Grill definiert, auf dem kein Schweinefleisch gelegt werden durfte. Seit Jahrzehnten liegen in den Pfannen und auf den Grills der Restaurants in BRD in friedlicher Eintracht Schweinekoteletts neben Lammkoteletts neben Kalb- und Rindersteaks etc. ohne daß sich irgendjemand je darüber auch nur im Ansatz beschwert hat oder von dem Fleisch aus der Pfanne, dem Grill nichts mehr gegessen hat.

    Heute geht das sogar soweit, daß ein Landwirt erzählte, daß sein Großabnehmer alle Landwirte aus seinem Gebiet eine Erklärung unterschreiben läßt, in der sie sich verpflichten, weder beim Aufladen noch beim Transport noch beim Abladen ihres Getreides die Beschläge/Riegel der Anhänger mit schweins-ledernen Handschuhen anzufassen.

    Goethe hat wohl einmal gesagt: Gehst du in die Fremde, so mußt du dich assimilieren.

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