Hillary ist ein Rassist, nicht Trump

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Von Katja Wolters

Als 18-Jährige bekämpfte Hillary die Bürgerrechte von Schwarzen. Heute versucht die Karrierelügnerin Donald Trump in die Nähe von Rassisten zu rücken. Das kaufen ihr nur die Naivsten ab.

Vor Anhängern in Reno, Nevada behauptete Clinton am Donnerstag Trump „bringt Hass-Gruppen in den Mainstream und hilft dem radikalen Rand dabei, die republikanische Partei zu übernehmen.“ Ihr Widersacher heiße „paranoide Randgruppen“ gut, zu denen sie auch die Gefolgschaft des alternativen Radiomoderators Alex Jones zählt. Jones ist einer der lautesten Globalisierungsgegner der USA und hält die Anschläge auf das World Trade Center vom 11. September 2001 für einen Inside-Job der US-Regierung. Auch habe Trump sich nicht deutlich von einem ehemaligen Kongressabgeordneten aus Louisiana, David Duke, distanziert. Duke, der zum Ku-Klux-Klan gehört, hatte Anfang des Jahres bekannt gegeben, Trump die Daumen zu drücken.

Hillary, die sich zum Heiland aller Minderheiten stilisiert, verriet nicht, dass sie den 2010 verstorbenen, berüchtigten Rassisten, Senator Robert Byrd, einen „Freund und Mentor“ nannte. In Jugendjahren hatte Byrd in West Virginia für den KKK Mitglieder rekrutiert. 1964 hielt er als Kongressabgeordneter eine 14-stündige Rede, um die Verabschiedung der Bürgerrechte für Schwarze zu verzögern. Im Gegensatz zu ihrem Herausforderer Bernie Sanders ging die junge Hillary damals nicht mit Martin Luther King und anderen afro-amerikanischen Idolen auf die Straße. Stattdessen unterstützte sie 1964 aktiv den erzkonservativen Republikaner Barry Goldwater, der unter anderem für eine Aufhebung der Bürgerrechte warb. Im Übrigen sollen im Vokabular Clintons Schimpfworte wie „Nigger“ und „Judenbastard“ keine Ausnahmen sein.

Trump hatte noch vor Hillarys Rede zu den Anschuldigungen Stellung genommen. In New Hampshire sagte er am Donnerstag: “Die Nachrichten melden, dass Hillary Clinton versuchen wird, diese Kampagne und die Millionen anständigen Amerikaner, die sie unterstützen, als Rassisten zu beschuldigen. Das ist der älteste Trick im Buch der Demokraten. Wenn die Politik der Demokraten scheitert, bleibt ihnen nichts als dieses müde Argument übrig. Das ist die letzte Zuflucht eines in Misskredit gebrachten Politikers. Sie kehren immer wieder an diesen Brunnen zurück. Doch dieser Brunnen ist ausgetrocknet.“

Die Sprache der Trump-Anhänger verrät, dass diese mitnichten dumme Rassisten sind. Abertausende schwarze und hispanische Amerikaner geben ihren Unmut über das System auf Trumps Facebook-Seite preis. „Wann hat ein Republikaner jemals versucht, die Afro-amerikanische Gemeinschaft zu erreichen oder die Probleme von Schwarzen anerkannt?“ fragt ein Fan. „In meinen 46 Lebensjahren niemand. Ich WÄHLE TRUMP.“

“Hillary biedert sich armen und ungebildeten Hispanoamerikanern an, weil sie diese in ihrer derzeitigen wirtschaftlichen Situation belassen will, damit sie von der Regierung abhängig bleiben“, kommentiert ein anderer. „Trump wird mehr Bildungs- und Einstellungsmöglichkeiten für Hispanos schaffen, um die Wirtschaft dieser Nation anzukurbeln. Falls Du weiterhin arm sein und wenig Möglichkeiten haben willst, wähle Hillary.“

Ein weiterer Anhänger schreibt: “Als ein legaler, ausgebildeter Hispano unterstütze ich Donald Trumps Kandidatur nach Kräften. Es ist Zeit, dass wir uns um UNSERE Bürger kümmern und aufhören, uns um die restliche Welt zu sorgen. Es ist Zeit unsere Grenzen zu schützen, unsere Brüder in Arbeit zu bringen und unser Gottgegebenes Recht, Waffen zu tragen, beschützen. Es ist an der Zeit, Amerika wieder großartig zu machen.“

Quelle: Compact Online


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