Kleiner Sex-Skandal bei der grünen Jugend

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Oder: Eat your own dogfood.

Von Hadmut Danisch

Ach, das ging heute durch die Presse: Focus, N-TV, Epochtimes, und ganz viele andere.

Die bezichtigen sich da gerade gegenseitig der Vergewaltigung und der Falschen Beschuldigung der Vergewaltigung.

Nach einer Parteiversammlung soll es zu Sex zwischen einem Landesvorstand (24) und einer „Nachwuchspolitikerin” (17) gekommen sein. Sie soll ihn in das Haus ihrer Eltern eingeladen haben und ihm da einen geblasen haben.

Anscheined hat sie es sich dann hinterher anders überlegt und ihn der Vergewaltigung beschuldigt. Jetzt fetzen die sich natürlich wegen ihres Credo „Ja heißt Ja und Nein heißt Nein”.

Nur: Sie sagt, sie wäre zu besoffen gewesen um Nein zu sagen.

Dazu

Ach Max, das hätte echt nicht passieren dürfen, und ich war einfach zu betrunken, um NEIN zu sagen.“ (SMS der Schülerin )

Und

Nach Aussagen … habe die Parteifreundin „deutliche Laute der Zustimmung“ von sich gegeben. Am Morgen danach hätten er, das Mädchen und die Eltern gemeinsam gefrühstückt.

Schon sehr dubios.

  • Wie kann man denn so besoffen sein, dass man noch blasen, aber nicht Nein sagen kann? Da müsste man den Mund schon sehr voll gehabt haben.
  • „Hätte nicht passieren dürfen” hört sich für mich nach nachträglicher Reue und nicht nach Vergewaltigung an. Wobei die Frau ja nach feministischer Doktrin sich auch nachträglich noch für eine Vergewaltigung entscheiden kann, auch Monate später noch.
  • Sie sagen ja immer „Nein heißt Nein”, was aber wenn sie nicht „Nein” gesagt hat?
  • Juristische Frage: Kann man die Einwilligung zum Sex auch durch konkludentes Handeln erklären oder ist Schriftform erforderlich?
  • Und wieder mal das übliche Feministen-Schema: Frau will zwar „Nachwuchspolitikerin”, also für andere verantwortlich, gleichzeitig aber nicht mal für sich selbst verantwortlich sein.
  • Das übliche Kinderschema: Hat sich selbst nicht unter Kontrolle und verlangt, dass Männer auf sie achten wie Eltern auf Kinder. Holt sich nen Kerl in die Bude, säuft sich die Hucke voll, und schuld sind dann andere dran. (Naja, gut, damit macht man als Frau Parteikarriere.)

Irgendwie habe ich ständig den Eindruck, dass die ganze Politik aus solchen Leuten gebaut ist, die einerseits der große Hecht im Teich sein, aber nicht mal für die eigenen Handlungen Verantwortung übernehmen wollen.

Es gab mal Zeiten, früher, in der vorfeministischen Ära, als man Frauen noch für sich selbst verantwortlich und entscheidungsfähig hielt und ihnen da gesagt hätte, hättest Du Dich halt nicht so besoffen, dass Du nicht mehr weißt, was Du tust. Lern was draus.

Aber heute muss die Gesellschaft ständig Haftung und Verantwortung für jeden Blödsinn übernehmen, den Frauen anstellen. Führungspositionen wollen sie haben, aber niemals und unter keinen Umständen selbstverantwortlich sein, stets ist der nächstbeste Mann haftender Vormund.

Und wisst Ihr, wie sie das nennen?

Emanzipation.

Nachtrag: Huahahahaaaaa!

Die Süddeutsche scrheibt dazu:

Sie behaupte, Hieber habe sie vergewaltigt, so sein Anwalt Alexander Stevens. Zwischen Hieber und seiner “Liebschaft” sei es nach einem Partei-Seminar am 22. Oktober zum Oralverkehr gekommen, aber nicht unter Zwang.

Landesvorstandsmitgliedern habe die Schülerin aber von einer Vergewaltigung erzählt. Sie sei zu betrunken gewesen, “um Nein zu sagen”, soll sie Hieber geschrieben haben. Angetrunken, aber nicht im Rausch, lautet dessen Version. Ist Alkohol im Spiel, müsste nach dem jetzigen Recht vor jeder sexuellen Handlung eine Einwilligung gegeben werden, sagt Stevens.

Hieber sei nach dem neuen Gesetz schuldig, da kein explizites “Ja” gefallen sei. “Skurril”, sagt Stevens, da Hieber selbst für die Gesetzesänderung kämpfte. Das Seminar, bei dem sich die zwei trafen, hieß: “Ja heißt ja und nein heißt nein”. Auf Hiebers Fall aber werde das neue Recht noch nicht angewendet.

Hat selbst für dieses Ja-Nein-Recht gekämpft und wäre nun dran, wenn das Recht schon Anwendung gefunden hätte. Ach, ist das jetzt schade. Das wäre ja der Brüller gewesen, wenn der durch das von ihm selbst propagierte „Recht” zum Vergewaltiger geworden wäre.

Trotzdem lustig. [Stimmt]

Quelle: Hadmut Danisch


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3 KOMMENTARE

  1. Eine Bekannte, junge Frau. Ein Sohn, der Vater weg. Alimente-Streit.
    Die kunge Mutti ist aber von der lustigen Sorte, lebt über ihre Verhältnisse, feiert laute Parties, wechselt ihre Lebensabschnittspartner am laufenden Band, schlittert in den Privatkonkurs, ist immer wieder mal arbeitslos, reisst sich aber irgendwie zusammen, findet ein Häuschen zu mieten und ’ne feste Anstellung.
    Heute sitzt sie im Gemeinderat für die Sozialdemokraten.
    Daraus, mein Lieber, werden echte Parteisoldaten!
    Solche Leute würden (und werden) alles tun, um ihre einmal erreichte Stellung zu halten – und sei sie noch so mickrig.
    Da schluckt man auch schon mal tief…

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