Mutti und die Deutschen: Eine asymetrische Liebes-Beziehung

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Von Manfred Haferburg

In ein paar Tagen wird in Berlin gewählt. Politik und Medien warnen, bis der Arzt kommt: „Wählt ja nicht die Falschen, denn dann geht wahlweise die Demokratie, das Abendland oder der Tourismus unter„. Die Politiker wollen nach der Wahl alles noch besser machen, jedenfalls ein bisschen. Ein Burkaverbötchen,  Steuersenkungchen, Abschiebungen, wenn’s grad passt, Politik den dümmlichen Bürgern besser erklären, unberechtigte Sorgen und irrationale Ängste ernster nehmen und der Finanzminister will sogar das Kindergeld um 2 Euro pro Monat erhöhen.

Na, liebe Eltern, nun werdet mal nicht zu üppig. Alle Versprechungen haben eins gemeinsam: sie sind in ihrer Wirkung homöopathisch und nützen nur dem, der an sie glaubt. Und natürlich dem, der daraus Nutzen zieht, dass es jemand glaubt. Auch die emotionale Wähler-Seite wird bedient: ein bemerkenswerter Kommentar im FOCUS gipfelte in der Aussage: „Merkel hat uns lieb„. Uff, da gab es schon mal einen, der sagte: „Ich liebe doch alle„.

Eigentlich sollte meiner Meinung nach ja eine Bundeskanzlerin uns nicht liebhaben, sondern ihrem Amtseid frönen:

Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe“.

Liebhaben kann die Frau Merkel den Herrn Prof. Dr. Sauer. Im Kanzlerjob soll sie dem deutschen Volke dienen. Aber das mit dem Grundgesetz und den Gesetzen haben sie, die Groko und die Opposition ziemlich großzügig ausgelegt. Sowohl Grundgesetz, Artikel 16,  als auch Asylgesetz zanken sich mit der merkelschen Moralhaftigkeit. Auch die europäischen Gesetze könnten sich verbogen fühlen. Das sage nicht ich, das sagen ehemalige Verfassungsrichter.

Nun ist das „Wohl des deutschen Volkes“ nirgendwo direkt beschrieben und somit einer großen Deutungsspanne anheimgegeben. Gleichwohl scheint doch die Rettung von Pleitestaaten und Pleitebanken – notabene nicht deutschen Pleitestaaten oder deutschen Pleitebanken – auf Kosten der deutschen Steuerzahler nur schwer in das Wohl des deutschen Volkes umzudeuten. Auch ist die Grenzöffnung und Beibehaltung dieses Zustandes der offenen Tür, quasi die dauerhafte Abschaffung der deutschen territorialen Integrität, in Hinsicht des Wohles des deutschen Volkes zu hinterfragen.

Was ist da „Rückführung, Rückführung und nochmals Rückführung“ mehr, als eine Wahlkampffloskel, wenn die Eingangstür sperrangelweit offensteht und sowieso die Bundesländer für die „Rückführungen“ zuständig sind? Wenn eine ganze Rückführungsverhinderungsindustrie unter dem Beifall der Medien jeder „Rückführung“ Knüppel zwischen die Beine wirft. Hinten führt man einen rück und vorne kommen zehn herein?

In der Liebe stimmt leider manchmal die Symmetrie nicht. In so einer asymmetrischen Liebes-Beziehung haben sich vor Jahren die deutschen Wähler mit ihrer Bundeskanzlerin eingerichtet. Sie wurde, das ist noch nicht lange her, „Mutti“ genannt, erinnert sich da noch jemand? Insofern ist der Wähler nicht so ganz unschuldig an der heutigen Situation. Dann aber, wo die Mutti zur „Mutter aller Gläubigen“ muttierte, sagte plötzlich keiner mehr Mutti. Sie war noch mit ihrer Drohung: „Dann ist das nicht mehr mein Land“ erfolgreich. Aber so langsam wuchs aus dem wohligen Gefühl des Umsorgt-Seins das Unwohlsein der Abhängigkeit.

Und richtig, es war zu spät, aus der liebenden umsorgenden Mutter war eine starke Frau geworden, die ihren Willen durchzusetzen versteht, was auch immer das umsorgte Volk denkt. Die Demokratie muttiert in eine enthemmte repräsentative Demokratie, indem sie die Demokratie rückstandslos auffrisst. Doch die Muttation geht weiter. Aus der Mutter aller Gläubigen wurde die Alternativlose.

Aber wohlbemerkt: Kanzlerin Merkel ist nur die Gallionsfigur der Misere unserer Demokratie. Ihre Partei, die Schwesterpartei, die mitregierenden Sozialdemokraten sowie die Jubel-Opposition sind genauso mitverantwortlich, wie die unsäglich gleichgeschalteten Medien.

Wie wird der Wähler Politiker wieder los, deren Liebe ihn erdrückt? Schwierig, schwierig. Bei demokratischen Wahlen wird wohl folgendes passieren: jede Stimme, die nicht an eine echt oppositionelle Kraft im Lande geht, geht an Merkel. Sie hat es verstanden, die parlamentarischen Parteien inklusive der Opposition in beliebiger Mehrheitsarithmetik zu pulverisieren, immer mit ihr an der Spitze.

Vielleicht könnte ein Aufruhr in den eigenen Reihen noch ihre Alternativlosigkeit stoppen. Schwierig, schwierig, da der CDU der rechten Flügel amputiert wurde und die Flügellahmen genügend abhängig sind. Nur so kann ich mir das Losspringen halbherziger Rebellen der CDU/CSU Fraktion als Tiger und ihr permanentes Landen als Bettvorleger erklären. Erinnern wir uns: im Januar dieses Jahres, ein paar Wochen nach einem scharf formulierten Protestschreiben der CDU-Rebellen, das nicht mal beantwortet wurde, spendete der geschlossene Parteitag der Kanzlerin ganze 10 Minuten Standing Ovations. Das ist schon bizarr.

Doch jetzt, mit den Wahlen, kommt das große Fracksausen um die gutdotierten Parlaments-Posten. Die Stimmung ist mies. Eigentlich warte ich jeden Tag auf so eine Nachricht: „Palastrevolution – die Koalition zerbricht“ oder „Misstrauensvotum – Merkel tritt zurück“. Mir mangelt es einfach an Vorstellungsvermögen, dass es so längerfristig weitergehen kann. Warten wir die nächsten Wahlen ab, vielleicht hören wir ja danach die bange Frage: „Auch du, mein Sohn Brutus?“ (Namen zum Selbsteinsetzen: Kauder, Tauber, Altmeier…)

Quelle: Achgut


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