SPD-Müntefering: „Mit 600 Euro Rente ist man noch nicht arm!“

2
375

Von Guido Grandt

Der ehemalige SPD-Vorsitzende, Vizekanzler und Bundesarbeitsminister Franz Müntefering sorgte vor Kurzem für großes Aufsehen.

Erklärte er doch tatsächlich in einem Interview zum Thema „angemessene Rente“:

„Nur weil jemand auf nur 600 Euro Altersrente kommt, muss er ja nicht arm sein!“

Als Beispiel führte der ehemalige Bundesarbeitsminister und SPD-Chef seine eigenen Eltern an. „Meine Mutter hatte keine Rentenansprüche, mein Vater ja. Meine Mutter hatte nicht das Gefühl, arm zu sein. Es war klar, dass das Haushaltseinkommen zählte.“ Das sei auch heute noch so, argumentierte Müntefering.

Das größte Problem sieht Müntefering nicht in dem Rentenniveau, das sei mit 48 Prozent des Durchschnittslohns noch in Ordnung. Vielmehr seien die Löhne in manchen Arbeitsfeldern einfach zu niedrig, um eine gute Rente zu garantiert.

„Dieses Auseinanderklaffen der Löhne ist ein Riesenproblem für die Rentenversicherung. Die braucht keine Minijobber, sondern Betragszahler, die ordentlich arbeiten und ordentliche Löhne“, sagte er in dem Interview.

Wie bitte?

Ist dem abgehobenen Politiker nicht klar, dass Armutsgrenze in Deutschland derzeit bei etwa 900 Euro Einkommen monatlich liegt?

Dass fast 3,5 Millionen Rentner aktuell weniger Geld zur Verfügung haben?

Franz Müntefering war Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, SPD-Bundesvorsitzender, Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales und schließlich Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Er ist seit 2013 in Pension.

Der Witz des Tages, wenn es nicht so traurig wäre: Müntefering ist seit 2013 ehrenamtlich Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland und seit 2015 Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO).

Quelle: Guido Grandt


Wenn das die Deutschen wüssten
Wussten Sie, dass Ihr Personalausweis oder Ihr Reisepass nicht Ihre deutsche Staatsangehörigkeit bestätigt und fast alle Deutschen in ihrem eigenen Land staatenlos sind? Nein? Wussten Sie zudem, dass Gerichtsvollzieher in der BRD seit 2012 keine Beamten mehr sind oder dass die BRD selbst gar kein Staat ist – und auch nie war -, sondern eine von den Alliierten installierte Verwaltung, die großteils innerhalb einer „Firmenstruktur“ operiert? War Ihnen bewusst, dass die Sklaverei in Wirklichkeit nie abgeschafft wurde? Wenn nicht, dann wird es Zeit für Sie aufzuwachen… (weiter)


Die Souveränität Deutschlands
Deutschland sei »seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen«, bekundete Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen, vor den versammelten Bankern des Europäischen Bankenkongresses am 18. November 2011. In »Europa« sei die Souveränität ohnehin »längst ad absurdum« geführt. Wenn Deutschland aber nicht souverän ist, dann herrscht ein anderer Staat oder eine Staatengemeinschaft oder eine Person oder Personengruppe, irgendeine Macht, über Deutschland und Wolfgang Schäuble ist dessen bzw. deren Agent und nicht Vertreter des Deutschen Volkes. Vielmehr dient er fremden Interessen… (weiter)


Die geschmierte Republik
Es ist etwas faul in Deutschland, Korruption wohin man schaut: Ob es um systematische Schmiergeldzahlungen von Pharma- und Baukonzernen geht oder die bestens vergütete Zustimmung von Betriebsräten zum Stellenabbau, um Schiebereien im Sport oder lukrative Steuergeschenke gegen üppige Parteispenden es gibt keinen gesellschaftlichen Bereich, in dem nicht durch Bestechung von Menschen in Schlüsselpositionen kräftig nachgeholfen wird… (weiter)


Albtraum Deutschland
Die innere und die äußere Ordnung unseres Landes wird in immer stärkerem Ausmaß zerstört. Die bisher gut funktionierenden Regeln des Zusammenlebens und der notwendige Respekt und Anstand wird ersetzt durch Willkür, Korruption und Betrug, Heuchelei und Schmarotzertum… (weiter)


Das Deutschland-Protokoll II
„Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist.“ Trifft dieses Rothschild-Zitat auch heute noch zu? (weiter)

2 KOMMENTARE

  1. Naja, die WELT mit ihren Berechnungen vor ein paar Wochen scheint Recht zu behalten – die heute etwa 30-Jährigen erhalten Rente auf Hartz-Niveau oder müssen bis Lebensende durch arbeiten. Hätte ich die Kohlen fein säuberlich selbst aufs Sperrkonto gepackt, hätte ich später wesentlich mehr…

  2. Naja, die meisten Rentner rechnen doch sowieso noch in DM. /;=)
    Ausserdem, was haben die meisten von Denen denn waehrend der letzten 40 Jahre so gewaehlt?
    Seit Herbert Frahms Kniefall und Weizaeckers „Befreiung“ ist genug Zeit verstrichen, in der die heutigen Alten etwas veraendern konnten.
    Haben sie aber nicht.
    Darum ist Jammern unangebracht.
    Alles wird nun geliefert wie bestellt!

Hinterlassen Sie einen Kommentar