Krisenvorsorge – aber richtig!

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Von Michael Mross

Was tun wenn das Licht ausgeht und kein Rotwein da? Die ultimative Vorrats-Liste für Notzeiten.

Supermärkte leer. Gehen Sie bitte weiter. Es gibt nichts mehr zu sehen.

Der Innenminister empfiehlt Vorräte für Notzeiten. Kommt ein Krieg? Gibt es einen Terror-Angriff? Nichts ist ausgeschlossen. Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass das Finanzsystem beziehungsweise das Geldsystem kollabiert. Dann wären die Supermärkte ebenfalls in 10 Minuten leer.

Das Innenministerium empfiehlt daher Vorräte an Lebensmittel und Wasser. Doch die Prioritäten sind hier völlig falsch gesetzt. Was gibt es schöneres als abends bei Kerzenschein ein Glas Rotwein zu genießen? Krisenzeit oder nicht – das ist immer gut. Oder zwischendurch mal ein Schnäpschen wenn es ganz hart kommt!

Eine der wichtigsten Bausteine für eine nachhaltige Krisenvorsorge ist daher ein angemessener Alkoholvorrat. Alkohol ist zwar keine Antwort aber man vergisst beim trinken die Krise.

Alkoholika sind auch das beste Investment weil sie sogar im Wert steigen – mit und ohne Krise. Vorteil außerdem, dass sie fast ewig haltbar sind. Zudem funktionieren die edlen Tropfen in Notzeiten als bewährtes Tauschmittel. Und wenn es nichts mehr zu tauschen gibt kann man den Stoff selbst wegbechern.

Wein- und Alkoholvorräte haben darüber hinaus den Vorteil, dass man sie immer langsam wegsaufen kann – auch wenn keine Not herrscht.

Und nicht zu vergessen: Champagner. Auch in Krisenzeiten gibt es immer mal was zu feiern. Bei besonderen Anlässen darf ein perliger Tropfen nicht fehlen. Außerdem kann man damit Nachbarn und Freunde beeindrucken.

Zigaretten und Rauchwaren sind in diesem Zusammenhang ebenfalls von hoher Bedeutung – besonders wenn man davon abhängig ist. Tabakwaren – ein nachgefragtes Wirtschaftsgut in Krisenzeiten und ein hervorragendes Tauschmittel.

Wasservorräte dagegen sind gar nicht so wichtig. Der Mensch kann drei Tage ohne Wasser auskommen. Aber drei Tage ohne Alkohol – das ist etwas anderes.

Zur Not sammelt man einfach Regenwasser. Natürlich sollte man auch immer dafür sorgen, dass etwas zu knabbern im Haus ist. Zu Wein und Schnaps passen Salzstangen perfekt – und sind fast ewig haltbar! Von Kartoffelchips sollte man dagegen absehen. Die sind in Öl getränkt und dieses wird mit der Zeit ranzig und ungenießbar.

Last but not least: Goldvorräte in kleinen Portionen. Am besten eignen sich ein Zehntel Krügerrand oder Maple Leaf. Dass in Krisenzeiten noch jemand was gegen Geld tauscht scheint eher ausgeschlossen. In Notzeiten wollen die Leute etwas Handfestes. Und das sind Edelmetalle. Gut eignen sich auch Silbermünzen (1 Unze).

Wer etwas betuchter ist kann sich auch Gold-Kilo-Goldbarren unters Bett legen. Vorteil: sie sind klein und handlich. Dafür wurden in Krisenzeiten schon ganze Straßenzeilen gekauft.

Hier die ultimative Liste für Notzeiten:

Überlebenszeitraum: ca. 160 Tage

  • 100 Flaschen Weißwein
  • 200 Flaschen Rotwein
  • 100 Flaschen Wodka (1 l)
  • 20 Flaschen Champagner
  • 2000 Kerzen
  • 100 Packungen Streichhölzer
  • 50 Feuerzeuge
  • 100 Stangen Zigaretten
  • 50 Zigarren
  • 40 Packungen Salzstangen
  • Möglichst kleinteilige Edelmetalle

Quelle: MMnews


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