Der Sonntagsfahrer: Sind Sie schon entautofiziert?

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Von Dirk Maxeiner

Der sonntägliche Ausflug findet heute in Form eines Kurzromans statt:

Es ist saukalt an diesem Morgen. Frierend stehen die Menschen vor der großen Tür zur Schalterhalle. Die Beamten der „Fahrten- und Automobil-Kontrolle“, kurz FAK genannt, mampfen drinnen im Warmen ihr Frühstücksbrot. Genüsslich lassen sie die Antragsteller bis Punkt acht Uhr draußen frieren. Dann setzt sich jemand mit schlurfendem Schritt in Bewegung und schließt auf. Großes Gedränge entsteht. Die Menge stößt und schubst durch die Tür, als sei Schlussverkauf. Wie durch einen Flaschenhals purzeln die Leute nach innen. Die FAK ist so etwas wie das LaGeSo für Autofahrer.

Jeder will der erste am Schalter sein. So ein FAK-Antrag, das weiß doch jeder, kann ganz schön dauern. Toni Lück ist der sechste in der Reihe L. L wie Lück. Schweigend beobachtet er, wie die Antragsteller vor ihm abgefertigt werden. Jemand hat sich am falschen Schalter angestellt. Barsch weist der Mann am Schalter ihn zurecht: Lernen Sie erst mal lesen, dann kommen Sie wieder! Hier werden nur Leute mit L abgefertigt!“ Dem nächsten in der Reihe ergeht es nicht viel besser: „Was denn, was denn, die Kopie muss amtlich beglaubigt sein. Der Wisch hier ist gar nichts wert. Morgen wiederkommen!“

Der Betroffene versucht zu protestieren: „Aber das letzte Mal ging das doch auch mit dieser Bescheinigung.“ Der Beamte hebt die Augenbrauen und zischt: „Dann war das beim letzten mal ein Irrtum.“ Betreten zieht der Mann von dannen. Mit einem FAK-Beamten sollte man sich nicht anlegen. Je näher er dem Schalter rückt, desto nervöser wird Toni Lück. Hat er auch wirklich alle Bescheinigungen? Im Geiste zählt er noch einmal alles durch. Einen Tag lang war er von Behörde zu Behörde gelaufen, um alle Papiere zusammenzukriegen.

Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Regelung des Individualverkehrs muss in Deutschland jede Autofahrt behördlich genehmigt werden. „Das Auto sollte wegen seiner negativen Einflüsse auf den Menschen nur äußerst sparsam und überlegt eingesetzt werden“, heißt es im Gesetzestext. Der Paragraph wurde geschaffen, weil der einzelne natürlich nicht entscheiden kann, was gut für ihn ist oder nicht.

Toni will seine Mutter in Hamburg besuchen. Dafür müsste er eigentlich eine Genehmigung bekommen. Endlich ist er an der Reihe. Der Beamte mustert ihn mürrisch und murmelt stereotyp: „23,80 Euro Fahrrad-Soli, bitte abgezählt, ich kann nicht herausgeben.“ Toni zählt das Geld auf den Tresen. Der Beamte gibt ihm ein Formular und befiehlt: „Name, Adresse und Ihre Personen-Nummer eintragen, aber mit Kuli.“

Toni schreibt und schiebt das Formular zurück. Der Beamte zieht einen Fragebogen heraus und beginnt: „Anlass für die Fahrt?“ Toni antwortet: „Meine Mutter in Hamburg ist erkrankt.“ Der Beamte grinst hämisch: „Das behaupten alle.“

Toni schreckt zusammen. Doch er fängt sich wieder und fingert eine Bescheinigung heraus: „Hier, das ärztliche Attest.“ Der Beamte sieht ihn scharf an: „Wir akzeptieren nur amtsärztliche Atteste.“  „Es ist ja vom Amtsarzt“, kontert Toni. Mürrisch mustert der Beamte das Papier: „Lunge, soso, hätte nicht soviel rauchen sollen, die Dame.“

„Gut, dann die Fahrzeugpapiere“, fährt er fort. Toni reicht sie ihm. „Schau an, einen Geländewagen fahren wir“, kommentiert der Beamte und setzt hinzu: „Sie wissen ja, dass solche Wagen vor allem die globale Erwärmung befördern.“  „Ja, aber das Auto ist gut für meine große Familie“, entschuldigt sich Toni. „Was gut für Sie ist, das entscheiden immer noch wir“, bellt der FAK-Beamte zurück.

Toni nickt betreten. Nur nicht widersprechen, denkt er, sonst kriege ich die Genehmigung nie. Der Beamte legt den Fahrzeugschein zu den anderen Papieren und fordert: „Jetzt Ihr letztes polizeiliches Fahrer-Zeugnis.“ Toni reicht es herüber. „Mein Guter, ich sehe hier, dass Sie während der letzten Urlaubsfahrt um 15 Kilometer von der vorgeschriebenen Route abgewichen sind. Unter diesen Umständen kann ich Ihnen natürlich keine Genehmigung erteilen“, meint der Beamte und fährt gönnerhaft fort, „es sei denn, Sie hätten sich entautofizieren lassen.“ – „Hab‘ ich“, antwortet Toni und händigt das entsprechende Dokument aus.

Psychologen hatten ihm bei der Entautofizierung eingehämmert: „Auto fahren gefährdet Ihre Gesundheit. Ihnen wird schon schlecht, wenn Sie nur daran denken.“ Es muss bei der Behandlung jedoch was schiefgegangen sein. Denn Toni macht Auto fahren immer noch Spaß. Stattdessen wird ihm schlecht, wenn er an Gesundheit denkt.

Doch der Beamte gibt nicht auf. Fast beiläufig fragt er: „Ach ja, wann haben Sie Ihr freiwilliges Fußgänger-Jahr abgeleistet?“  „Vor zwei Jahren“, antwortet Toni wahrheitsgetreu und legt auch dieses Papier vor. „Na dann hätten wir es ja fast“, seufzt der Mann am Schalter. Dann fällt ihm doch noch was ein: „Kann ich mal Ihr Parteibuch sehen?“ Toni zückt es. Der Beamte blättert darin und ist zufrieden.

„Nun gut“, sagt er, „ich könnte Ihnen einen Fahrttermin am 4. März nächsten Jahres vorschlagen.“

Er gibt Toni einen Laufzettel: „Holen Sie sich mit diesem Zettel in Zimmer 107 Ihre Reisepapiere ab.“ In Zimmer 107 klärt ihn eine freundliche junge Dame über den Reiseverlauf auf: „Sie durchfahren am 4. März morgens die FAK-Schleuse München. Dort wird ihr Navigationssystem freigeschaltet und sie erhalten eine Fahrt-Identifikationsnummer. Bis zum Kontrollpunkt Hamburg dürfen Sie nicht mehr als 782 Kilometer fahren, sonst wird ihr Motor deaktiviert. Die maximale Geschwindigkeit beträgt für Sie 85 km/h.

Toni will gehen, da ruft ihn die Dame noch mal zurück: „Ach, ich hätte es ja fast übersehen, mein Kollege vom Schalter hat noch eine Sonderkondition für Ihre Fahrt eingetragen.“ – „Was denn?“ fragt Toni verschüchtert. „Sie müssen am Kontrollpunkt München noch zwei weitere Fahrgäste nach Hamburg aufnehmen, damit Ihr Auto die optimale Belegquote aufweist.“

Zum Schluss drückt ihm die junge Dame noch einen Aufkleber in die Hand. „Auto fahren gefährdet Ihre Gesundheit und Ihr Leben und das Ihrer Mitmenschen“ steht da drauf. „Diesen Aufkleber müssen Sie während der Fahrt gut sichtbar am Armaturenbrett anbringen“, ermahnt die junge Dame Toni und lächelt: „Es ist ja zu Ihrem Schutz, wir wollen nur Ihr Bestes.“

Quelle: Achgut


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