Zehntausende demonstrieren in Washington für die Rechte ungeborener Kinder

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Am Freitag haben sich in Washington zehntausende Menschen für den „March for Life“ versammelt. Die Demonstranten fordern besseren Schutz für ungeborene Kinder und Alternativen zur Abtreibung bei ungewollten Schwangerschaften.

„Mein ungeborenes Mädchen ist für das Leben“, steht auf einem Schild, das eine schwangere Frau hochhält. „Eine Nation, die ihre Kinder tötet, hat ihre Seele verloren“ und „Ich marschiere, weil das Leben ein Geschenk ist“, steht auf anderen Schildern im Demonstrationszug.

Den „Marsch für das Leben“ gibt es jedes Jahr seit 1974. Der Oberste Gerichtshof entschied damals im Fall „Roe gegen Walde“. Das Urteil führte zur Legalisierung von Abtreibungen in den USA. Seitdem ist die Bevölkerung gewissermaßen in zwei Lager geteilt: „Pro Life“ („Für das Leben“) und „Pro Choice“ („Für Wahlfreiheit“). Abtreibungsbefürworter loben das Gerichtsurteil als mutig. Abtreibungsgegner kritisieren, dass sich Juristen in die Politik eingemischt haben.

Die damalige Klägerin Norma McCorvey (vor Gericht trat sie 1973 unter dem Pseudonym „Jane Roe“ auf), hat seit dem Urteil die Seiten gewechselt. Heute ist sie entschiedene Abtreibungsgegnerin und kämpft für die Aufhebung des Urteils. Sie sei während der Schwangerschaft deprimiert gewesen, sagt sie heute. Ihre beiden Anwälte hätten sie damals ausgenutzt, um den berühmtesten Gerichtsprozess in der Geschichte des Landes zu gewinnen.

Die Demonstranten bekamen gestern Unterstützung von US-Präsident Donald Trump. „Der Marsch für das Leben ist so wichtig. An alle, die mitmarschieren – Ihr habt meine volle Unterstützung“, schrieb er auf Twitter.

Vizepräsident Mike Pence und seine Sprecherin Kelly Anne Conway hielten während der Demonstration eine Rede. „Das Leben gewinnt wieder in Amerika“, verkündete Pence.

Donald Trump sei ein Präsident, der für das Leben einstehe, sagte er weiter. Schon nächste Woche wird erwartet, dass Trump einen „Pro Life“-Kandidaten für den Obersten Gerichtshof ernennt.

Der Marsch für das Leben möchte „eine Welt, in der jedes Menschenleben wertgeschätzt und geschützt wird“, heißt es auf der offiziellen Webseite.

Die Bewegung fordert kein vollständiges Verbot von Abtreibungen – viele der Demonstranten wollen aber eine deutliche Einschränkung des Abtreibungsrechts. Zudem sollen Frauen bei ungewollten Schwangerschaften Alternativen zur Abtreibung aufgezeigt werden.

Während des Marsches gestern hielten einige Demonstranten Schilder in die Höhe, auf denen sie ihre Freude zum Ausdruck brachten, dass sich ihre Mütter für Adoption entschieden haben, anstatt für Abtreibung. Die Freigabe zur Adoption wird in der öffentlichen Debatte in den USA oft als die bessere Alternative zur Abtreibung hervorgehoben. Auch der mit einem Oscar ausgezeichnete Film „Juno“ (2007) behandelt dieses Thema.

Quelle: http://freiezeiten.net


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