RA Lutz Schaefer: Horch, was kommt von draußen rein

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21. Oktober 2017, liebe Leser,

zunächst wieder einmal einen ganz herzlichen Dank für die unzähligen positiven Rückmeldungen und Anerkennungen, das freut mich sehr und spornt weiter an!

Gehen wir also wie gewohnt in medias res, ich beginne mit einer Meldung aus dem SWR1 („immer fundiert informiert“), Nachrichten um 20.00 Uhr, Meldung um 20.03 Uhr:

„In yx wich eine Autofahrerin einer Katze aus und fuhr dabei in den Straßengraben. Die Fahrerin blieb unverletzt“

Diese Meldung könnte astrein einer Satiresendung entsprungen sein, denn derweil befanden und befinden sich in Barcelona ca. 500.000 Menschen auf der Gass` (ich bin so etwas von neidisch!), sie sprechen von einem Staatsstreich!

Wie es der Katze erging, wurde leider nicht überliefert, es hätte doch sehr interessiert, ob dies vielleicht sogar eine schwarze Katze war, die auch noch von links nach rechts die Straße überquerte, aber wir wissen ja – Täterbeschreibungen sind völlig aus der Mode gekommen, und das Attribut ’schwarz‘ wäre wegen seiner Suggestivwirkung nun mal gar nicht gegangen, die Zeiten haben sich geändert, das hat auch für den Verkehrsfunk zu gelten, selbst wenn es auch um die brisantesten Meldungen geht, gelle?

Was ist eigentlich mit Oberleutnant Franco A.? Er wurde am 26. April 2017 verhaftet, die Frist zur Anklageerhebung endet somit am 26. Oktober 2017, kommt da noch was, also ich meine in rein rechtsstaatlicher und somit in fristgebundener Hinsicht, vgl. §§ 121 ff StPO …?

Wer ist eigentlich Franco A.? Wahrscheinlich das Maskottchen der ‚Brigade Franco Allemande‘, also der ‚Deutsch-Französischen Brigade‘, die wir hoffentlich nicht demnächst in Barcelona und Umgebung in Aktion sehen werden. Aber ich denke, wir werden drastisch erleben, was diese EU im Innersten zusammenhält …

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat einen 96-Jährigen wegen Beihilfe zum Mord angeklagt, er war als Wachmann in Majdanek tätig, damals 22 Jahre alt. Das ist das eine, das andere ist die absolute Abscheulichkeit im Sinne des Rechts:

Während die Granden des NS-Regimes, also die vielen Führer, Leiter, Initiatoren und vor allem Scharfrichter des NS-Regimes in der späteren BRD zu höchsten Ämtern und Würden „reifen“ konnten, dies nebst Staatsbegräbnissen (ich setze all diese Namen und Vorgänge als bekannt voraus), wird hier nun auf die „Untermenschen“ dieses Regimes losgegangen, damals junge Menschen, dem Regime als „zu Dienende“ unterworfen und mit der Todesstrafe bei Verweigerung bedroht.

Wie gesagt, die unbegrenzte Kausalität macht es möglich, seine Eltern hatten nur Glück, daß sie nicht mehr leben, denn sie waren die ‚conditio sine qua non‘, die das ‚Verbrechen‘ ihres Sohnes erst möglich machten – Irrwege, so weit das Auge reicht …! Quo vadis, Iustitia …?

Der jetzt Angeklagte dürfte Anfang der vierziger Jahre einen „Informationsstand“ über all die Geschehnisse in Deutschland und der Welt gehabt haben, welche etwa dem Stadium eines Neandertalers gleichkommen dürfte, dies bezogen auf heutige Zeiten!

Umso schlimmer die heutige Zeit, Geschichte wiederholt sich nicht unbedingt:

Heute nun gehen informierte Menschen in aller Welt gegen Mißstände auf die Straße, sie teilen sich im Netz mit, es gibt unglaublich viele Aktivisten usw., doch was passiert nun:

Diese Menschen werden verfolgt, sanktioniert, ausgeschlossen, gekündigt, ihre Beiträge gelöscht, sie werden mit vielfältigen Mitteln mundtot gemacht …, was man früher also nicht wußte, das gereicht heute noch zum Verderben, was man heute weiß, gereicht allerdings ebenso zum Verderben, fällt so langsam der Groschen??

„Wie das funktionieren kann, fragt man sich. Wie kann ein Volk es akzeptieren, daß eine Elite protzt und profitiert, während der Rest darbt.

Von Klein auf bekommen die (Menschen) ohne Unterlass eingetrichtert, dass die Achse des Bösen aus den (Deutschen) besteht.“

So der Beitrag eines Mitarbeiters des „focus“.

Liebe Leser, ersetzen Sie jetzt bitte die in Klammern gesetzten „Menschen“ durch „Nordkoreaner“ und die „Deutschen“ durch die USA, Japan und Südkorea.

Lieber Journalist, der Sie für diesen Beitrag verantwortlich zeichnen, es wäre wirklich nicht nötig gewesen, um das Elend von Menschen beschreiben zu können, dies auf Umwegen und mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, nach Nordkorea zu reisen!

Das von Ihnen beschriebene Elend (?) und die von Ihnen angeprangerten Zustände finden Sie wesentlich einfacher, nämlich direkt hier vor Ihrer Haustür! Schon mal was von „Balken im eigenen Auge“ gehört? Oder: ‚Horch, was kommt von draußen rein‘ …?

Konnten Sie für diese „außerordentliche“ Recherche eigentlich Ihre enorme Spesenabrechnung geltend machen? Wenn ja, mit welcher Begründung?

„Interner Geheimbericht: Nato ist einem russischen Angriff derzeit nicht gewachsen“

Jau, und deutsche U-Boote gibt es auch nicht mehr, alle platt und funktionsunfähig, komisch dennoch, vor Putin habe ich keine Angst, es sind ganz andere Dinge, welche Angst einflößen, z.B.:

„Du Nazi: Lehrer schildert, wie radikale Muslime ihre Kinder indoktrinieren“

Nachzulesen beim „focus“, oder: Hier nun einige Links:

Bundestag stellt fest: Grenzöffnung 2015 war illegal

Wer verschwindet schneller: Merkel oder die Demokratie?

IS breitet sich immer weiter aus

Und schlussendlich sind es wenige Worte von Prof. Hankel, Worte einer großen Persönlichkeit, der bereits 2011 aufzeigte, daß hier eigentlich alles den Bach runtergehen wird; einen Nachfolger, welchen man an seiner Größe, an seinem Wissen und Vermögen, seiner Vorausschau und Menschlichkeit messen könnte, der wird hier wohl in näherer Zukunft nicht so schnell zu finden sein, vor allem nicht bei dem Volk, das sich Politiker schimpft!

Danke Prof. Hankel, danke auch für einige konstruktive Telefonate mit Ihnen, hier nun eine kurze Sequenz eines großartigen Kenners des Systems, auch eines Menschen, den wir nicht mehr haben:

c.c.K.e.d. – wenn ich mir die Jamaika- Spirituosenrunde vorstelle, die jetzt ohne zeitliche Obergrenze an einer Koalition bastelt, und welche Typen dann die Regierung bilden sollen, dann sind Satire und Realität nicht mehr zu unterscheiden. Was sind das für Staatsaufbaumängel, die eine Merkel unabwählbar machen und erklärte unflätigste Feinde der BRD sich jetzt ihre Frivolitäten mit unseren Steuergeldern auch noch bezahlen lassen, in die Ministersessel und andere Pfründen hievt?

Ich hoffe, daß von Katalonien, Österreich, Tschechien, Polen und Ungarn endlich der Funke überspringt, der diese Bilderberger-Regierungen mit ihren Helfershelfern endlich vor das zweite ‚Tribunal Général‘ stellt, weil die Zustände nicht mehr zu ertragen sind, und das Volk wohl das Recht haben muß, seinen eigenen Untergang wirksam zu verhindern …!?

Alle Macht geht vom Volke aus, der Souverän ist gefragt, möge er laut und deutlich und vor allem unverzüglich mit seiner Antwort kommen …! (sdg)

Quelle: Lutz Schaefer

4 KOMMENTARE

  1. Leider ist die Verblödung in Noch-Deutschland schon zu weit fortgeschritten, als daß noch eine Änderung möglich ist.
    Ich kenne leider zu viele Leute, die finden alles wunderbar in dem Land und wollen es auch nicht geändert haben.
    Unter solchen Umständen bleibt nur noch Auswanderung. Ich habe es getan und bin ob meines Schrittes heilfroh. Der einzige Nachteil: ich hätte es schon Jahre früher tun sollen.

  2. Na hoffentlich schaffen sie es den Betreffenden so lange am Leben zu erhalten, bis er verurteilt worden ist. Allerdings sollte das schnell gehen. Beweise sind nicht erforderlich. Deutscher + KZ (und nicht als Häftling) = Massenmörder – zur Not auch Beihilfe, sofern der Betreffende gesteht. So einfach kann das Prozeß-»Recht« in solchen Sachen sein. Das Soll der Verurteilungsquote muß schließlich erfüllt werden…

    Was wenigen bekannt sein sollte, ein Westberliner Gericht soll schon Anfang der 50er Jahre ermittelt haben, das es weder Vergasungs- noch Verbrennungseinrichtungen in Majdanek gegeben hat. Das macht natürlich nichts, das merkt doch keiner… Aktenzeichen LG Berlin vom 8.5.1950 PKs 3/50 , KG vom 11.11.1950, 1 Ss 201/50. Auch das der Obrigkeit dienende „Institut für Zeitgeschichte“ soll schon am 19.8.60 feststellt haben, daß es in Majdanek keine Vergasungseinrichtungen gab. Für die späteren Verfahren war das auch nicht von Bedeutung. Prozesse müssen sein, die Quote muß doch erfüllt werden… Auch das eventuelle Opferzahlen nur geschätzt werden brauchen, ist von großem Vorteil…

    Hoffentlich versucht der Rechtsanwalt nicht intensiv zu beweisen, das es gar keine Opfer durch Gewalteinwirkung gab – sonst muß er sich noch mit seinem Mandanten eine Zelle teilen, denn so etwas ist ja auch eine Todsünde…

    Auch das nicht noch einer auf die Idee kommen sollte, sich bei den bundesdeutschen Gerichten zu erkundigen, wann gegen die Mörder an den Deutschen ermittelt wird, sei es auch nur an den Zivilisten und auch nur nach dem Krieg und auch nur an die in den KZ in Polen tätig waren, die von polnischen jüdischen Kommunisten geleitet wurden. Polen hatte das nach 1990 mal in einem Fall versucht – vermutlich waren die Opfer aber nur Polen. Der Beschuldigte hatte sich aber nach Bekanntwerden nach Israel abgesetzt, das mit dem Hinweis auf Verjährung die Auslieferung verweigerte. Stand sogar mal in einer deutschen Zeitung – natürlich nicht in den üblichen Propagandablättern, sondern nur im ‚Ostpreußenblatt’…

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