Clinton: Die Kandidatin der Hochfinanz

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Von Marco Maier

Mehr als eine halbe Milliarde Dollar an Wahlkampfspenden hat Hillary Clinton bereits erhalten. Der Großteil davon stammt von der Hochfinanz. Das hat einen einfachen Grund.

Insgesamt eine Milliarde Dollar will Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton an Wahlkampfspenden sammeln. Das ist ihr inoffizielles Ziel. Die Hälfte davon hat sie bereits erreicht und überschritten. Meldungen zufolge sind es bereits mehr als 500 Millionen Dollar, die sie bislang sammeln konnte. Nun muss sich diese Summe in den nächsten beiden Monaten noch verdoppeln.

Hauptgeldgeber Clintons ist die US-Finanzoligarchie. Denn diese weiß ganz genau, dass die Kandidatin der Demokratischen Partei dieselbe expansive außenpolitische Agenda verfolgt, die sie sich für ihre Geschäfte wünschen. Zudem ist ihnen auch bewusst, dass die ganzen sozialpolitischen Punkte (als Zugeständnis an die Sanders-Fans) ohnehin nur billige Wahlkampfrhetorik sind und diese schon alleine aus finanziellen Gründen gar nicht umsetzbar sind.

Clintons außenpolitische Ziele, die unter anderem die Aufrechterhaltung des Drucks auf Russland, China, Venezuela und den Iran beinhalten, sorgen hingegen für Jubelstimmung bei der US-Finanzoligarchie. Immerhin gibt es dort bei Regime-Changes noch viel mehr Geld und satte Renditen abzugreifen. Donald Trumps eher isolationistische Außenpolitik hingegen würde die NWO-Agenda der Hochfinanz unterminieren.

Man kann also getrost davon ausgehen, dass Clinton ihr „inoffizielles Ziel“ von einer Milliarde Euro an Wahlkampfspenden durchaus erreichen wird. Donald Trump kann da auf jeden Fall nicht mithalten. Vor allem dann nicht, wenn zum Beispiel mit George Soros oder Haim Saban gewaltige Kaliber hinter ihr stehen.

Quelle: Contra-Magazin

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