Internationale Organisationen: Das Intrigenspiel Washingtons

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Von Marco Maier

In sämtlichen internationalen Organisationen versucht das US-Establishment mittels Intrigen und direkter Einflussnahme lenkenden Einfluss auszuüben. Egal ob es sich um Sport, Politik oder Wirtschaft handelt – wo es nur geht, werden Staaten gegeneinander aufgehetzt.

Der US-Journalist Wayne Madsen kritisiert in einem Artikel für „strategic culture“ die Rolle Washingtons in den vielen internationalen Organisationen. Egal ob es sich um das Internationale Olympische Komitee, den Weltfußballverband FIFA oder auch um internationale politische Organisationen wie die Vereinten Nationen oder die ASEAN handelt – wo es nur geht, versucht man Einfluss zu nehmen und Entscheidungen entsprechend den eigenen Wünschen herbeizuführen.

Als die FIFA entschied, die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland auszutragen, wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die FIFA-Führung (von der ohnehin alle wussten, dass Korruption dort ein gängiges Verfahren ist) zu diskreditieren. Hatte man zuvor jahrelang zugesehen, wie sich die Funktionäre genüsslich die Taschen vollstopften, wurden plötzlich wegen diverser „Finanzvergehen“ angeklagt. Auch bei den Olympischen Spielen in Sotschi wurden alle möglichen Hebel in Bewegung gesetzt, um die Veranstaltung zu diskreditieren – inklusive der Aufhetzung von Schwulenorganisationen gegen eine angebliche Diskriminierung Homosexueller in Russland.

Aber auch außerhalb des Sports, nämlich in politischen und wirtschaftlichen Vereinigungen, treiben die Amerikaner ihr Unwesen – selbst in jenen, in denen sie kein Mitglied sind. Vor allem über „befreundete“ (besser: politisch unterwanderte) Regierungen in den einzelnen Bündnissen wird so diplomatischer Druck ausgeübt. Beispielsweise beim südamerikanischen Wirtschaftsbündnis Mercosur, in dem die rechtsregierten Länder gegen die linksregierten Staaten ausgespielt werden. Dabei verhalten sich die Amerikaner in ihrem „Hinterhof der CIA“ oftmals wie Kolonialisten.

Auch bei den ASEAN-Treffen versuchte Washington einen Keil zwischen die Länder zu treiben. In den 49 Jahren Geschichte des Staatenbündnisses gab es erst zweimal den Fall, dass die Außenminister keine gemeinsame Abschiedserklärung herausgeben konnten: 2012 und nun wieder 2016. In diesem Jahr ging es um die Gebietsansprüche Chinas (und der anderen Anrainerstaaten) im Südchinesischen Meer. Vor allem wollen die USA die ASEAN-Staaten möglichst als Bündnispartner gegen China zu gewinnen (siehe auch die verbesserten Beziehungen zu Vietnam).

Wo es nur geht, werden Intrigen gesponnen um unliebsame Staaten (bzw. deren Regierungen) zu drangsalieren und unter Druck zu setzen. Kein Wunder also, dass der Antiamerikanismus in immer mehr Ländern grassiert. Dabei geht es jedoch nicht um die (von Politik, Establishment, Oligarchie und Medien dumm gehaltene) US-Bevölkerung, sondern vor allem um die US-Geopolitik. Denn die US-Amerikaner selbst sind ein Opfer ihrer korrupten Führungsclique.

Quelle: Contra-Magazin


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