Paul Craig Roberts: Noch ein verlogener Arbeitsmarktbericht

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Von Paul Craig Roberts

Wie John Williams [von Shadowstats] klargestellt hat, beruht die monatliche Zahl der Beschäftigten auf einem additiven Faktor von 200.000 Arbeitsplätzen. Diese Arbeitsplätze basieren auf der Annahme des Geburts- und Sterbeprozesses, dass neue Unternehmen mehr nicht gemeldete Arbeitsplätze neu erschaffen, als durch Unternehmenspleiten verloren gehen. Wenn wir diese von der erfundenen Zahl abziehen, gab es im Juli einen Anstieg von 55.000 Arbeitsplätzen – nicht genug, um mit dem Bevölkerungswachstum mitzuhalten.

Doch selbst die 55.000 sind laut John Williams übertrieben:

»Die Schlagzeile mit einem Zuwachs von 255.000 Arbeitsplätzen ist ein Witz. Realistisch hätten, ohne die eingebauten Verzerrungen nach oben, weniger als Null herauskommen müssen.«

Mit anderen Worten, die 255.000 Arbeitsplätze sind das Produkt einer virtuellen Realität, die durch ein mangelhaftes Modell und Manipulationen der saisonalen Bereinigung zustande gekommen sind.

Selbst wenn wir annehmen, dass im Juli 255.000 Arbeitsplätze geschaffen worden wären, so bleiben die Nachrichten schlecht, weil die vorgeblichen Arbeitsplätze hauptsächlich niedrig bezahlte Teilzeitarbeitsplätze ohne Sozialversicherung sind und für eine unabhängige Existenz nur ein unzureichendes Einkommen liefern. Deshalb leben auch so viele junge arbeitende Menschen nach wie vor bei ihren Eltern.

Die Beschäftigungsquote als Maßstab der Stärke des Arbeitsmarktes ist weit unterhalb dessen, wo sie vor 22 Jahren lag. Die niedrige Quote deckt sich nicht mit den behaupteten 4,9 % Arbeitslosigkeit. Reales Wirtschaftswachstum war seit 2009 schwach bis nicht vorhanden. Die Regierung erzeugt die Illusion von Wachstum durch das Herunterspielen der Inflation.

Die Schlussfolgerung daraus ist, dass Washington über die Wirtschaft genauso lügt, wie über alles andere auch.

Die von der Federal Reserve, der Europäischen Zentralbank, der Bank of Japan und der Bank of England gelieferte Liquidität bläst Aktien- und Bondkurse auf und hält den Aktienmarkt nahe seines Hochs. Der aufgeblasene Aktienmarkt erweckt den Eindruck, dass die Wirtschaft stark sei, aber wenn die Wirtschaft stark wäre, dann stünden die Zinsen selbstverständlich nicht bei Null.

Das Kartenhaus wird nicht auf ewig stehenbleiben.

Quelle: Nachtwächter


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