Paul Craig Roberts: Trostloser Arbeitsmarktbericht

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Von Paul Craig Roberts

Es sind die presstituierten Medien welche die “Falschmeldungen“ liefern, nicht russische Propagandaseiten – wie die Washington Post diese [die von P.C. Roberts] bezichtigt eine zu sein -, sondern Obamas US Bureau of Labor Statistics [auch “BLS“ = US-Büro für Arbeitsmarktstatistiken]. Die Falschmeldung lautet, dass die kollabierende Wirtschaft weiterhin mit 178.000 neuen Arbeitsplätzen im November boomt und dass die Arbeitslosenquote auf 4,6 % weiter gefallen ist.

Wie sehen die Fakten aus? Von den Presstituierten oder dem korrupten Obama-Regime werden Sie diese niemals hören. Tatsache ist, dass der November nur 9.000 Vollzeitarbeitsplätze hervorgebracht hat; eine Verbesserung zum Vormonat, als die Zahl der Vollzeitarbeitsplätze um 103.000 zurückgegangen war – eine weitere Tatsache, welche Sie nicht von den Presstituierten gehört haben.

Laut dem BLS-Arbeitsmarktbericht handelt es sich bei den im November verfügbaren Arbeitsplätzen um Kellnerinnen und Barmänner, temporäre Hilfsarbeiter und Anstellungen bei ambulanten Gesundheitsdienstleistungen. Das sind nicht die Art von Arbeitsplätzen, welche zu einem Hausbesitz oder einer unabhängigen Existenz führen.

Da es keine Arbeitsplätze gibt, was sich im fortwährenden Rückgang der Beschäftigungsquote zeigt, wie konnte die Arbeitslosenquote dann auf 4,6 % fallen?

Die Antwort lautet, dass die Arbeitslosen einfach in die nicht mitgezählte Kategorie der “entmutigten Arbeiter“ verschoben werden, welche bei ihrer Suche nach Arbeit derart entmutigt sind, dass sie ihre Suche aufgegeben haben. Wenn man nicht nach Arbeit sucht, dann wird man nicht als Teil der Erwerbsbevölkerung angesehen. Folglich zählt diese Arbeitslosigkeit nicht.

Wie John Williams von shadowstats.com aufgezeigt hat, war der Rückgang der Arbeitslosenquote im November damit zu begründen, dass die Arbeitslosen schneller aus der Erwerbsbevölkerung herausgetreten worden sind, als sie einen Arbeitsplatz finden konnten.

Die Presstituierten machen bisweilen Fehler und berichten über Dinge, welche dem falschen Bild der sich erholenden Wirtschaft widersprechen, mit dem die Amerikaner seit 2009 zwangsgefüttert wurden. Am 30. November 2016 berichtete das Wall Street Journal:

Laut frischen Daten der Federal Reserve Bank in New York kletterte die Zahl der säumigen zweitklassigen Autokredite im dritten Quartal auf das höchste Niveau seit 2010 und folgt so einem Muster, welches den Monaten vor der Rezession 2007 bis 2009 sehr ähnlich ist.

Wir haben also angeblich alle Arbeit, das BIP wächst, etc., etc., aber die Menschen können ihre Autos nicht mehr abbezahlen.

Demokratien leiden unter Falschmeldungen, denn Falschmeldungen sind der Weg der herrschenden Oligarchie die der Öffentlichkeit gegebenen Erklärungen zu kontrollieren. Die Öffentlichkeit muss über ihre Ausbeutung durch die Oligarchie im Dunkeln gehalten werden, sonst könnte sie gegen die Handvoll von Leuten revoltieren, welche sie beherrscht.

Dies hat die Oligarchie während der Großen Depression gelernt, als die Öffentlichkeit der Rebellion nahe war, da sie erkannte, dass sie von den Reichen ruiniert wird. In seiner Geschichte “The Crisis of the Old Order“ [Die Krise der alten Ordnung], berichtet Arthur Schlesinger Jr. über die vielen Warnungen erfahrener Politiker, dass etwas zur Entlastung des Elends unternommen werden muss oder sonst eine Revolution am Horizont steht.

FDR [Franklin D. Roosevelt, US-Präsident von 1933 bis 1945], ein reicher Aristokrat, rettete die Oligarchen durch Rhetorik und ein paar öffentliche Ausgabenprogrammen, welche seinerzeit hilfreich erschienen, bis er Amerika in den Zweiten Weltkrieg hineinbekam. Der Krieg erhob die arbeitslose Jugend und sie gingen zum Militär und der Rest der Arbeitslosen begann Waffen, Munition, Panzer, Flugzeuge und Kriegsschiffe zu bauen. Der Krieg rettete die Oligarchen.

Heute ist die Situation schlimmer, als jene die Roosevelt vor sich hatte. Zu Zeiten FDRs waren die Fabriken geschlossen, aber sie waren noch vorhanden. Heute sind Amerikas Fabriken fort; nach China oder in andere Gegenden Asiens verlegt. Die Lieferketten sind geschlossen. Die fähigen Facharbeiter sterben aus.

Die Wall Street und die globalen Kapitalisten haben Amerika im Grunde deindustrialisiert. Sie haben die Leitern der wachsenden Mobilität, welche die Vereinigten Staaten zu einer “Gesellschaft der Gelegenheiten“ gemacht haben, zerstört.

Es bleibt abzuwarten, ob Trump – selbst wenn er es möchte – irgendetwas für die Wirtschaft tun kann, welche der Globalismus zerstört hat.

Quelle: Nachtwächter


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